- DER AKTIONÄR

Triplan - Vorausbauend

Mit frischem Geld geht Triplan auf Übernahme-Tour. Der Fabrik-Planer steht vor dem Break-even. AKTIONÄRS-Leser, die unserer Empfehlung vor rund einem Jahr gefolgt sind, können sich mittlerweile über eine Kursverdoppelung freuen. Trotz des Kursanstiegs ist das Potenzial der Aktie nich nicht ausgereizt.

Mit frischem Geld geht Triplan auf Übernahme-Tour. Der Fabrik-Planer steht vor dem Break-even. AKTIONÄRS-Leser, die unserer Empfehlung vor rund einem Jahr gefolgt sind, können sich mittlerweile über eine Kursverdoppelung freuen. Trotz des Kursanstiegs ist das Potenzial der Aktie nich nicht ausgereizt.

Von Florian Söllner

Der Pharma- und Biotechbranche wird großes Wachstum prophezeit. In den nächsten Jahren werden zahlreiche neue Fabrikanlagen gebaut. Doch was leicht gesagt und geschrieben ist, ist ein hochkomplexer Vorgang. Denn bereits vor dem ersten Spatenstich einer neuen Anlage muss das Zusammenspiel aller Maschinen, Rohre, und Installationen berücksichtigt werden. Ein Spezialist für diese Planung von Fabrikbauten ist die Triplan AG.

Jetzt ins Plus

Nach einer schwierigen Zeit hat der Bad Sodener Ingenieurdienstleister seine Bilanz gestärkt und peilt nun für 2006 den Sprung in die Gewinnzone an. Erst Mitte August gab Triplan Großaufträge im Volumen von zehn Millionen Euro bekannt. Darunter eine Mehrproduktanlage zur Herstellung von Biotechnologie-Produkten. Damit ist der Weg aus der Verlustzone vorgezeichnet. Noch im ersten Halbjahr 2005 lag das EBIT mit 0,33 Millionen Euro (Vorjahr 0,82) im Minus.

Über die Tochter ITandFactory ist Triplan zudem in der Entwicklung von dreidimensionaler CAD (Computer Aided Design)-Software aktiv. Einen Namen hat sich ITandFactory insbesondere im Design von rohrintensiven Bauten wie Bioethanolanlagen gemacht.

Investoren steigen ein

Ein Geschäft, an das auch die Investoren glauben. Zuletzt wurde Ende August eine Barkapitalerhöhung zu 1,22 Euro je Aktie platziert. Im Zuge der Kapitalmaßnahmen hat sich auch die österreichische Beko Holding beteiligt. Derzeit hält Beko rund 18 Prozent. Kurzzeitig im Markt kursierende Gerüchte einer Komplettübernahme bezeichnet ein Beko-Sprecher als sehr weit hergeholt.

Übernahmen tätigt Triplan ohnehin viel lieber selbst. Am 25. Oktober wurde das Geschäft der IMA Ingenieurgesellschaft mitsamt 100 Mitarbeitern geschluckt. Am 3. November folgte die Meldung über den Kauf des Ingenieurunternehmens ItDL.

Die Marktkapitalisierung von gerade einmal elf Millionen Euro ist eine gute Gelegenheit sich an der revitalisierten Triplan zu beteiligen. 2006 sind bereits Umsätze in Höhe von 30 Millionen Euro und ein Gewinn je Aktie von 0,11 Euro zu erwarten. Dies entspricht einem KGV von lediglich 12,7.

Geplante Kursgewinne

Damit ist die Triplan-Aktie - seit der Aktionär-Empfehlung im November 2004 bei 0,68 Euro bereits 108 Prozent im Plus - weiterhin aussichtsreich. Denn der Plan für den Vorstoß in die Gewinnzone ist bereits geschrieben. Im Zuge der Realisierung sollte der Aktienkurs weiter klettern.

Artikel aus DER AKTIONÄR (46/05).

 

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