Novo-Nordisk
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Trend-Aktie Novo Nordisk stürzt 15 Prozent ab

Die Reaktion fällt eindeutig aus: Die Aktie von Novo Nordisk verliert am Montag knapp 15 Prozent an Wert. Der dänische Pharmakonzern darf sein Diabetes-Medikament Tresiba erst einmal nicht zulassen – die Gefahren für Herz und Kreislauf seien zu hoch.

Rückschlag für den dänischen Pharmakonzern Novo Nordisk. Das Diabetes-Medikament Tresiba wird in den USA erst einmal wegen möglicher Gefahren für das Herz- und Kreislaufsystem nicht zugelassen. Die Arzneimittelbehörde FDA forderte von den Dänen weitere Daten an. Diese könnten allerdings nicht mehr in diesem Jahr zur Verfügung gestellt werden, teilte das Unternehmen am Sonntagabend in Bagsvaerd mit.

Langes Verfahren

Zudem will die Behörde eine der Fabriken des dänischen Unternehmens genauer unter die Lupe nehmen, bevor Tresiba und ein weiteres Medikament zugelassen werden könnten. Solche Verfahren dauern für gewöhnlich ebenfalls lange.


Kurseinbruch

Die Novo-Nordisk-Aktie gab in den ersten Handelsminuten 15 Prozent nach. Kein Wunder: So hat Barclays dem neuen Medikament Tresiba bis 2021 einen Jahresumsatz von fast vier Milliarden Dollar zugetraut. Nichtsdestotrotz wird Novo Nordisk in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Für langfristig orientierte Anleger bietet dieser brutale Kursrückgang eine gute Einstiegsgelegenheit.

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