2G Bio-Energietechnik
- Michael Schröder - Redakteur

Trading-Tipp 2G Bio-Energietechnik: Zwischenspurt zur Energiewende

2010 war für 2G Bio-Energietechnik ein Rekordjahr. Für 2011 sieht es noch besser aus. Die Orderbücher des Spezialisten für Blockheizkraftwerke sind prall gefüllt. Zusätzlichen Rückenwind dürfe der von der schwarz-gelben Koalition geplante endgültige Atomausstieg binnen zehn Jahren geben. Trading-orientierte Anleger setzen auf einen Zwischenspurt der Aktie.

2G-Bio-Energietechnik AG (2G) hat Ende April sehr gute Zahlen für 2010 präsentiert. Der Umsatz stieg um 79 Prozent auf 92 Millionen Euro und der Nettogewinn wurde um 158 Prozent auf 6,5 Millionen Euro bzw. auf 1,44 Euro je Aktie verbessert. Für 2011 erwartet Vorstand Christian Grotholt einen weiteren Umsatzanstieg um 25 bis 30 Prozent sowie einen überproportionalen Gewinnanstieg. Unter dem Strich könnte dann bereits ein Gewinn je Aktie von mehr als zwei Euro stehen.

Hohe Effizienz

Was macht die Gesellschaft so stark? Die 2G gehört zu den führenden deutschen Anbietern von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Lösungen im wachsenden Markt der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung, der von dem politischen Willen zu einem verstärkten Klimaschutz in den kommenden Jahren stark profitieren wird. Bei einer Energieausbeute von bis zu 90 Prozent kann der der CO2-Ausstoß im Vergleich zur getrennten Wärme- und Stromerzeugung um mehr als die Hälfte verringert werden.

Gefüllte Orderbücher

Die Orderbücher des Spezialisten für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (Blockheizkraftwerke) sind prall gefüllt. Der aktuelle Auftragsbestand liegt bei 251 Anlagen mit einem Gesamtvolumen von 58 Millionen Euro und damit signifikant über dem Vorjahresniveau - Tendenz steigend! Nach Einschätzung des Vorstands wird die internationale Bewusstseinsschärfung zum gesamten regenerativen Energiesektor auch der Kraft-Wärme-Kopplung weiteres Potenzial eröffnen.

Ausland gewinnt an Bedeutung

Doch nicht nur der deutsche Markt verspricht Fantasie, sondern insbesondere das Ausland. 2012 wird es sicherlich zu einer Normalisierung des Wachstums in Deutschland kommen. Diesen Effekt sollte 2G jedoch durch die Expansion im Ausland - im Fokus stehen Frankreich, Italien, England, Osteuropa und Nordamerika - überkompensieren können. 

Weiter aufwärts

Selbst nach dem Kursanstieg der letzten Wochen hat die 2G-Aktie mit einem 2011er-KGV von 9 noch Luft nach oben. Die Analysten von Warburg Research sehen den Titel bei 25,50 Euro fair bewertet. Ein Blick auf den Chart zeigt, dass die zwischenzeitliche Konsolidierung beendet ist. Die Papiere sollten nun ihre Aufwärtsbewegung dynamisch fortsetzen.

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| Stefan Limmer | 0 Kommentare

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