Rheinmetall
- Michael Schröder - Redakteur

Trading-Chance Rheinmetall: Zahlen nicht so schlecht wie befürchtet

Die Autokrise hat Rheinmetall zum Jahresende ausgebremst. Der Umsatz des Düsseldorfer MDAX-Konzerns lag leicht unter den Erwartungen. Beim EBIT hatten Analysten im Vorfeld aber mit einem deutlicheren Rückgang gerechnet. Da größere negative Überraschungen ausgeblieben sind, stehen die Chancen auf eine positive Kursreaktion nicht schlecht.

Der Automobil- und Rüstungskonzern Rheinmetall bekommt die Konjunkturflaute in Europa zu spüren. Im vierten Quartal ging der Umsatz im Geschäft mit Autoherstellern leicht zurück, so dass in der Autozuliefersparte im Jahr 2012 nur noch ein leichtes Wachstum in den Büchern stand. Etwas stärker konnte dagegen das Rüstungsgeschäft zulegen.

Besser als befürchtet

Konzernweit legte der Umsatz um sechs Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu. Damit verfehlten die Düsseldorfer ihre erst im Herbst gesenkte Umsatzprognose um rund 100 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 15 Prozent auf 301 Millionen Euro und damit so stark wie im November angekündigt. Experten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Gewinnrückgang gerechnet.

Trading-Chance

Getreu dem Motto „Unter den Erwartungen, aber nicht so schlecht wie befürchtet" dürfte die Rheinmetall-Aktie heute zu den Gewinnern im MDAX zählen. Gelingt der Aktie dabei der Sprung über die 42-Euro-Marke, würde ein massives Kaufsignal mit Ziel 47,50 Euro generiert. Risikobewusste Anleger können auf dieses Szenario mit einem Stopp bei 38,40 Euro spekulieren.

Mit Material von dpa-FX

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