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- Werner Sperber - Redakteur

Toyota und Metro im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Fuchs Kapitalanlagen hört den Motor bei Toyota rund laufen. Die Actien-Börse möchte robust sein und bei Metro einkaufen.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen erklären: Bei Toyota Motor läuft es wieder rund. Das gilt vor allem für den für Toyota wichtigsten Absatzmarkt, die Vereinigten Staaten von Amerika. Im September 2012 verkaufte der japanische Automobilkonzern so viele Fahrzeuge wie zuletzt im März 2008. Auch allgemein geht das Geschäft wieder gut. Im ersten Quartal des Ende März ablaufenden Geschäftsjahres 2012/13 verkaufte Toyota 2,3 Millionen Pkw. Das waren eine Million Stück beziehungsweise 85 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um fast 60 Prozent und der Gewinn erhöhte sich von Null auf 2,9 Milliarden Euro. Der Vorstand erhöhte das Absatzziel für das gesamte Wirtschaftsjahr von 8,7 auf 8,8 Millionen Einheiten. Der Gewinn dürfte knapp zehn Milliarden Euro betragen. Zwar könnte ein Handelskrieg mit der Volksrepublik China die Prognose gefährden, doch dabei sollte es sich nur um eine kurzzeitige Störung handeln. Mittel- und langfristig sind die Aussichten für Toyota aussichtsreich, denn bereits seit 15 Jahren bietet der Konzern Pkw mit Vollhybridtechnologie an. Die bewährte Hybridtechnologie dürfte zumindest auf Sicht der kommenden Jahre wesentlich erfolgreicher und gewinnträchtiger sein als reine Elektro-Motoren. Zudem sprechen das KGV von 9 für das laufende Jahr sowie die Dividendenrendite von 2,4 Prozent für einen Einstieg mit einem Kursziel von 37,33 Euro und einem Stoppkurs bei 24,40 Euro.


Die Actien-Börse: Die Zeit ist knapp, die Chancen gut

Metro dürfte den turn-around schaffen. Der Börsenwert des Handelskonzerns entspricht in etwa dem nach dem Handelsgesetzbuch bilanzierten Eigenkapital. Der Vorstand muss nun zehn verpasste Jahre aufholen und schnell, stark und konsequent rationalisieren. Deshalb raten die Experten der Actien-Börse bei Notierungen von 20 bis 21 Euro mit einem Stoppkurs bei 19,50 Euro einzusteigen. Da die Handelsumsätze an der Börse nur gering sind, könnte der Kurs aufgrund einer schlechten Nachricht auf 18 bis 17 Euro sinken und danach wieder schnell und stark steigen. Wenn sich daraufhin ein charttechnischer Boden ausgebildet hat, sollte die Aktie wahrscheinlich erneut gekauft werden. Das Kursziel beträgt 29 Euro.

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| Martin Mrowka | 0 Kommentare

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