Cenit
- Werner Sperber - Redakteur

Total und KUKA im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Austria Börsenbrief hält die Aktie von Total für beinahe unerlässlich für Anleger, die auf Dividenden achten. Focus Money sieht die Roboter-Welt von KUKA fundamental und charttechnisch als in Ordnung an. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes verweisen auf die angehobenen Produktionsziele von Total. Total möchte dazu neue Vorkommen vor der afrikanischen Küste, in Kasachstan, Australien und Kanada ausbeuten. Bislang hat der Vorstand des französischen Öl- und Gaskonzerns die Fördermenge bis zum Jahr 2015 um 2,5 Prozent pro anno steigern wollen, nun möchte er 3,0 Prozent mehr pro Jahr aus der Erde holen. Bis zum Jahr 2017 soll die täglich geförderte Menge Rohöl-Äquivalent von 2,35 Millionen Barrel im vergangenen Jahr auf drei Millionen Fässer mit 159 Litern Inhalt erhöht werden. 70 Prozent der für diese Ausweitung nötigen Anlagen laufen bereits oder befinden sich im Bau. Zur Finanzierung möchte das Management im Laufe der nächsten zwei Jahre Projekte und Fabriken im Wert von bis zu 20 Milliarden Dollar verkaufen. Dabei stehen vor allem Öl- und Gasfelder, aus denen schon seit längerer Zeit gefördert wird, sowie Raffinerien in Europa zum Verkauf. Finanzvorstand Patrick de la Chevardière möchte durch den Umbau des Raffineriegeschäfts und der Chemiesparte bis zum Jahr 2015 Kosten in Höhe von 650 Millionen Euro pro anno sparen. Positives gibt es auch zu der Ende März leck geschlagenen Gasförder-Plattform "Elgin" zu berichten. Diese Plattform könnte möglicherweise noch in diesem Jahr wieder an das Fördernetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund bleibt die Aktie von Total ein Kernbaustein für jedes Dividenden-Depots.

Änderung in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:

Die Verantwortlichen für das international ausgerichtete Musterportfolio möchten ihren 3.500 Anteilen von Cenit 1.000 weitere Aktien zu höchstens 6,30 Euro hinzufügen und dabei den Mischeinstandskurs der dann 4.500 Stücke senken.

Focus Money: Wie von Roboterhand nach oben gezogen       

In weltweit beinahe allen Automobil-Fabriken arbeiten die Roboter von KUKA aus Augsburg. Damit bedient KUKA einen Wachstumsmarkt, denn alte Fabriken werden modernisiert und immer wieder komplett neue gebaut. Zudem baut der Vorstand das Geschäft für die Luftfahrtindustrie, die Medizintechnik, die Logistik und die Metallverarbeitung aus. Das führt zu starken Zahlen und einer guten Bilanz. Die Experten von Focus Money verweisen dazu auf die Zahlen zum ersten Halbjahr 2012. Bei der Präsentation der Ergebnisse hat der Vorstand zudem die Ziele für das Gesamtjahr angehoben. In den beiden vergangenen Jahren hat sich der Aktienkurs verdoppelt. Da die kurz- und mittelfristigen Aufwärtstrends weiterhin gültig sind, sollten Anleger die Anteile bis zu Notierungen von 24,80 Euro mit einem Stoppkurs bei 18,20 Euro kaufen.

Änderungen in Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:

Andreas Raschdorf, Verantwortlicher für das Musterportfolio von Chris Andrews Financial Partners (CAFP), hat vier Zertifikate in vier andere mit den jeweils selben Basiswerten getauscht. Er trennte sich von seinen 114 Bonus-Zertifikaten mit der WKN AA3 F7W auf den Index Dow Jones Industrial mit einem Gewinn von sechs Prozent zu 139,72 Euro und buchte 150 Bonus-Zertifikate mit der Wertpapierkennnummer AA5 Q7R  106,36 Euro ein. Er buchte seine 57 Bonus-Zertifikate (WKN AA2 D82) auf den Nikkei 225 mit einem Plus von vier Prozent zu 109,31 Euro aus und nahm dafür 65 Bonus-Zertifikate mit der WKN SG2 TL1 zu 94,39 Euro auf. Er gab seine 98 Bonus-Zertifikate (WKN DE2 774) auf Rohöl der Sorte Brent nach einer Wertsteigerung von sieben Prozent zu 108,67 Euro ab und legte sich 103 Bonus-Zertifikate mit der WKN GS4 DMM zu 101,99 Euro zu. Schließlich buchte er seine 660 Bonus-Zertifikate (WKN GT1 X5N) auf den Eurostoxx 50 mit einem Gewinn von 13 Prozent zu 25,28 Euro aus und buchte dafür 670 Bonus-Zertifikate mit der WKN UU1 25Q zu 25,29 Euro ein.

Martin Siegel, Betreuer des Musterportfolios der Stabilitas GmbH, möchte seine 2.000 Anteile von Western Areas wohl mit Verlust ausbuchen. Zudem möchte er sich von 100 seiner bislang 400 Aktien von Silver Wheaton mit Gewinn und von 200 seiner bislang 1.000 Titel von Iamgold wohl ebenfalls mit einem Plus trennen. Dafür möchte er seinen 6.000 Papieren von St. Barbara 2.000 weitere Anteile hinzufügen und so den Misch-Einstandskurs der dann 8.000 Aktien senken. Außerdem möchte er seinen Bestand von 20.000 Titeln von Saracen Minerals um weitere 10.000 Papiere erhöhen. Der Misch-Einstandskurs der dann 30.000 Anteile würde wohl ebenfalls verringert. Schließlich möchte Siegel noch 5.000 Aktien von Evolution Mining aufnehmen.

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