Aixtron
- Maximilian Völkl

Top-Gewinner Aixtron: Die letzte Chance

Die Talfahrt bei Aixtron sucht ihresgleichen. Seit dem Zwischenhoch Anfang Dezember hat der TecDAX-Titel über 50 Prozent an Wert verloren. In den vergangenen Tagen hat sich die Aktie im freundlichen Marktumfeld allerdings wieder etwas erholen können.

Gelingt nun der Sprung über die Hürde bei 3,60 Euro, würde sich das Chartbild noch einmal etwas aufhellen. In diesem Bereich verläuft ein horizontaler Widerstand. Sollte die Aixtron-Aktie dort abprallen, droht sogar ein erneuter Test des Mehrjahrestiefs zwischen 2,90 und 3,00 Euro. Um in der Gunst der Anleger doch noch einmal zu steigen, wäre eine Fortsetzung der kurzfristigen Erholungsbewegung allerdings essentiell. Nach dem verlorenen Großauftrag von San’an muss der Spezialmaschinenbauer noch immer Vertrauen zurückgewinnen.

Die Situation in der Branche bleibt derweil schwierig. Es gebe kaum Anzeichen einer Nachfrageerholung bei neuen LED-Kapazitäten, bestätigte Analyst David Mulholland von der UBS. Die Marge von Aixtron dürfte zwar recht stabil bleiben. Laut dem Experten gibt es aber weiter große Unsicherheiten. Er hat die Einstufung auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 3,60 Euro belassen.

Finger weg

Trotz der jüngsten Gewinne überwiegen bei Aixtron weiterhin die Risiken. Ob die Trendwende gelingt, bleibt fraglich. Die mehr oder weniger stagnierenden Umsätze sprechen gegen eine nachhaltige Erholung des Aktienkurses. DER AKTIONÄR rät Anlegern deshalb, weiterhin an der Seitenlinie zu bleiben.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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