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- Andreas Deutsch - Redakteur

Top-Fondsmanager malt schwarz: Bald geht es abwärts

Nach Wall-Street-Kenner Jim Paulsen hat sich nun einer der besten Fondsmanager Europas skeptisch zu den Aktienmärkten geäußert. Trumps Pläne solle man nicht überbewerten.

Klaus Kaldemorgen warnt die Anleger vor zu hohen Erwartungen an den neuen US-Präsidenten: „Die Ernüchterung ist unvermeidbar“, so der legendäre DWS-Top-Fondsmanager. „Nach der Amtseinführung am 20. Januar werden die Börsianer dem neuen Präsidenten nicht die typischen 100 Tage bis zu einer ersten Bilanz gewähren. Meine Prognose: Noch im ersten Quartal dürfte die positive Aktientendenz kippen. Die Aktienkurse werden fallen.“

Kaldemorgen hält vor allem den Plan, die amerikanische Wirtschaft abzuschotten, für gefährlich. „Protektionismus ist schädlich. Und die Anleger haben außerdem schon viele Vorschusslorbeeren vergeben.“

Am Montag hatte sich bereits Jim Paulsen, Chef-Investmentstratege bei Wells Capital Management, skeptisch zum Markt geäußert. „Die aktuelle Situation an der Börse erinnert mich stark an die Lage im Jahr 1987. „Auch damals erholte sich die Konjunktur nach einer Schwächephase spürbar. Auch damals gab es einen Run auf Aktien, während die Anleihenkurse einbrachen.“

Paulsen glaubt nicht an einen Crash im laufenden Jahr, wohl aber an eine Korrektur.

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