AKTIONÄR Titan 20 Index
- Thomas Bergmann - Redakteur

Titan ist nicht zu stoppen

Die drohende Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt hat die Aktienkurse weltweit belastet. Der DAX notiert wieder im Bereich der 200-Tage-Linie, etwas besser steht der Dow Jones. Nur 0,6 Prozent unter seinem Allzeithoch bewegt sich der AKTIONÄR Titan 20 Index, den die Redaktion aktiv managt.

Einer Studie zufolge gelang es über die vergangenen zehn Jahre in Europa kaum einem Fondsmanager, seine Benchmark zu schlagen, wenn er in weltweite Aktien, in Schwellenländer-Aktien oder in US-Aktien investierte. Eine rühmliche Ausnahme bildet – wenn auch nur auf Sicht von 2,5 Jahren – DER AKTIONÄR Titan 20 Index und damit die Redaktion des AKTIONÄR.

Starke Outperformance

Seit Jahresbeginn liegt der Auswahlindex nach Abzug von Gebühren mit 7,9 Prozent im Plus, auf Sicht von einem Jahr sind es 11,2. Damit schneiden die vom AKTIONÄR ausgesuchten Titanen besser ab als DAX und Dow Jones. Die deutschen Blue Chips liegen seit Jahresbeginn leicht im Minus (-1,1 Prozent), der amerikanische Leitindex kommt in Euro gerechnet auf +4,0 Prozent seit Jahresbeginn.

Nicht nur die nackten Zahlen sprechen für den Index, auch die Charttechnik. Die Titanen sind erst vor Kurzem auf ein Rekordhoch gestiegen – ein neues starkes Kaufsignal.

Amazon toppt alle

Maßgeblichen Anteil an der Outperformance haben die Aktien von Amazon und Micron Technologies. Seit Anfang Januar haben beide 47 Prozent zugelegt. Die Micron-Aktie profitierte zuletzt von positiven Analystenkommentaren zum NAND-Flashspeicher-Markt. Der stünde keineswegs vor einem Kollaps, wie manche Experten pro­g­nostizierten, sagt Kevin Cassidy von Stifel. Der Markt wächst, so der Analyst. Im Markt wird mit weiter steigenden Kursen gerechnet. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 73 Dollar.

Pharma enttäuscht

Selbstverständlich laufen nicht alle Aktien im Titan-Index gut. Vor allem die Unternehmen aus dem Biotech- und dem Pharmasektor enttäuschten. Celgene liegt seit Januar 23 Prozent im Minus, bei Novo Nordisk sind es 15,5 und bei Novartis 9,1 Prozent.

Positiver Start im Hebel-Depot 

Der AKTIONÄR Titan 20 Index wird nunmehr seit knapp 30 Monaten berechnet und steht mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 14 Prozent außerordentlich gut da. Mit dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch gibt es noch ein technisches Kaufargument. DER AKTIONÄR führt den Mini-Long mit der WKN MF1N8S in seinem Hebel-Depot. Als Alternative bietet sich das Faktor-Zertifikat mit der WKN MF56GP an.

 

Hinweis auf potenzielle Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG:

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsenmedien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der FinTech Group AG, zu der auch der Onlinebroker flatex und die FinTech Group Bank AG gehören. flatex und die FinTech Group Bank AG profitieren über die Kooperation mit Morgan Stanley vom Anlageerfolg der Zertifikate.

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| Michael Schröder | 2 Kommentare

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