Orbis
- Michael Schröder - Redakteur

Tipp des Tages: Orbis-Vorstand setzt auf profitables Wachstum

Dank der hohen Qualität, der starken Kundenorientierung und Kontinuität sowie der nicht von der Hand zu weisenden Innovationskraft dürfte Orbis den Bekanntheitsgrad sowohl in der IT-Branche als auch am Kapitalmarkt spürbar steigern. Angesichts der günstigen Bewertung und dem enormen Wachstumspotenzial bietet sich Anlegern daher eine attraktive Kaufgelegenheit. DER AKTIONÄR fragte nach.

Orbis agiert als international tätiges Business-Consulting-Unternehmen. Was bedeutet das? Seit Gründung der Gesellschaft 1986 berät und unterstützt die in Saarbrücken ansässige Gesellschaft internationale Konzerne und mittelständische Unternehmen - von der IT-Strategie und Systemauswahl über die Optimierung der Geschäftsprozesse bis hin zur Systemimplementierung und Systemintegration. Dabei setzt der Tipp des Tages vom 25. Oktober auf die Lösungen der Marktführer SAP und Microsoft. DER AKTIONÄR sprach mit Thomas Gard, Vorstandssprecher der Orbis AG, über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die aussichten der Gesellschaft.

DER AKTIONÄR: Herr Gard, wie beurteilen Sie das Marktumfeld und inwieweit ist die Orbis AG von Themen wie Euroschuldenkrise und Konjunkturabschwung betroffen?

Thomas Gard: Das allgemeine Markt­umfeld muss sicher je nach Branchen differenziert betrachtet werden. Man spürt schon, dass die Kunden vorsichtiger geworden sind. Die Auswirkungen der Euroschuldenkrise und der Konjunkturabschwung zeigen bei den meisten unserer Kunden bislang aber kaum größere Auswirkungen. Wir arbeiten mit vielen Kunden in größeren, langfristigen Projekten zusammen, die für die Unternehmen wichtig sind und auch nicht infrage gestellt werden. Wir haben aktuell eine hohe Auslastung und nach wie vor einen hohen Auftragsbestand.

Sind Sie vor diesem Hintergrund mit der Entwicklung im ersten Halbjahr zufrieden?

Ja. Mit einem Umsatzwachstum von rund 24 Prozent und einem EBIT-Zuwachs von 20 Prozent können wir sogar sehr zufrieden sein.

Worauf dürfen sich die Anleger im Gesamtjahr einstellen?

Wir haben in unserer Veröffentlichung im August bekannt gegeben, dass wir für das Gesamtjahr von einer Umsatzsteigerung von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgehen und auch die Profitabilität soll deutlich gesteigert werden. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wie sieht Ihre mittelfristige Planung aus?

Wir sehen uns für die Zukunft gut aufgestellt. Wir wollen uns aber stärker als bisher als Lösungsanbieter positionieren. Sehr viele Industriefirmen setzen die Produkte von SAP ein. Bei all diesen Firmen werden in der Zukunft auch weitere Anstrengungen unternommen, um die Geschäftsprozesse noch effektiver zu gestalten. In vielen dieser Optimierungsthemen können wir uns durch unsere innovativen Produkte und unsere Prozessberatung positionieren. Wir wollen unsere Kunden weiterhin in ihren Kernprozessen unterstützen.

Was heißt das im Detail?

Wir unterstützen unsere Abnehmer in ihren Kundenprozessen mit Lösungen von SAP, Microsoft und unseren eigenen Lösungen. In ihren Vertriebs- und Produktionsprozessen helfen wir mit unserer hoch integrierten grafischen Variantenkonfiguration. Ebenso können wir mit unserer MES-Lösung die Fertigungsprozesse steuern - in Echtzeit und voll integriert in SAP. Das sind nur einige Beispiele. Wir haben weitere Lösungen für die Logistik, das Controlling, das Berichtswesen und vieles mehr. Ich glaube, das würde jetzt zu weit führen, all die Themen aufzuführen.

Wie wichtig ist für die Orbis AG das Thema Internationalisierung?

Unsere Lösungen sind nicht nur für viele SAP-Kunden in Deutschland interessant. Wir werden zukünftig diese Lösungen auch international anbieten. Wir sind mit Standorten in Frankreich, in der Schweiz und mit eigenen Gesellschaften in den USA und in China vertreten, um unsere Kunden in wichtige Wachstumsmärkte zu begleiten. An diesen Standorten werden zukünftig auch unsere Produkte eine wichtige Rolle einnehmen, um somit einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Durch diese Produkte können wir immer neue Kunden gewinnen und auch unsere Wachstums­chancen stärken. Unser langfristiges Ziel bleibt daher nach wie vor: profitables Wachstum!

Vielen Dank für das Gespräch!

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