Hoeft Wessel
- DER AKTIONÄR

Ticket lösen

Ticket lösen, einsteigen und die Reise kann losgehen. Wie am 21. Juni gemeldet wurde, setzt jetzt auch die Rhätische Bahn, deren 100 Schweizer Bahnhöfe auch steile Gletscherbahnen verbinden, moderne Ticketautomaten von Höft & Wessel ein. Die Fahrgäste können auf großen Touchscreens auch die Zahlung per Kreditkarte wählen. Der Auftragswert beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro.

Der jüngste Großauftrag unterstreicht: Höft & Wessel ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke.

Ticket lösen, einsteigen und die Reise kann losgehen. Wie am 21. Juni gemeldet wurde, setzt jetzt auch die Rhätische Bahn, deren 100 Schweizer Bahnhöfe auch steile Gletscherbahnen verbinden, moderne Ticketautomaten von Höft & Wessel ein. Die Fahrgäste können auf großen Touchscreens auch die Zahlung per Kreditkarte wählen. Der Auftragswert beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro.

Volle Auftragsbücher

Bereits zum Ende des ersten Quartals summierte sich der Auftragsbestand auf insgesamt 64,5 Millionen Euro – 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit sind die Weichen für ein sehr gutes Geschäftsjahr gestellt. Nachdem im traditionell schwachen ersten Quartal bei Umsätzen von 22,5 Millionen Euro noch ein Verlust angefallen war, steuert Höft & Wessel dieses Jahr unterm Strich einen ordentlichen Gewinn an. Dazu tragen mobile Datenerfassungsgeräte der Marke Skeye, Ticketsysteme der Marke Almex und Parkautomaten der englischen Tochtergesellschaft Metric bei. Höft & Wessel setzt dabei vor allem auf innovative und ausgereifte Produkte: Rund ein Viertel der rund 500 Mitarbeiter forschten an neuen Lösungen. Und das mit wachsendem Erfolg. Insbesondere das Bezahlterminal skeye.quickpay hat sich der Technologiefirma zufolge zum „Renner“ entwickelt. Über das neue Self-Check-out- Terminal können Kunden den Bezahlvorgang an der Kasse bar oder per ECKarte selbst durchführen. Dieses Einkaufen der Zukunft bringt Handelsketten bis zu 30 Prozent Effizienzverbesserung.

RFID-Fantasie

Wachstumsfantasie verspricht auch der Verkauf von Fahrkartenverkaufsgeräten. Mitte Juni gelang ein entscheidender Fortschritt im wichtigen englischen Markt: In Großbritannien hat Höft & Wessel für das elektronische Ticketsystem almex.optima die Zertifizierung nach dem neuen ITSOStandard erhalten. Vor allem die Einführung von kontaktlosen Chipkarten für Fahrgäste wird damit zur großen Perspektive für die Firma. Dieses Jahr dürfte die Gesellschaft 97 Millionen Euro erlösen und nach einem Verlustjahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren. 2008 sind weitere Umsatz- und Margensteigerungen zu erwarten.

50 Prozent Potenzial

Das 2008er-KGV liegt bei günstigen 12, das KUV sogar nur bei 0,35. Hält der positive Trend im operativen Geschäft der Höft & Wessel AG an, besitzt die Aktie auf 12-Monats-Sicht mindestens 50 Prozent Aufwärtspotenzial. Ticket lösen, einsteigen und die Reise kann losgehen.

Kursziel bei Höft & Wessel: 7,00 Euro. Stopp: 3,70 Euro.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 27/2007.

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