ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Rund 20 Prozent Potenzial, aber …

Im schwachen Marktumfeld ist die Aktie von ThyssenKrupp am Freitag unter Druck geraten. Trotz einer positiven Studie von Independent Research zählt der Stahl- und Industriekonzern zu den schwächsten Werten im DAX. Charttechnisch muss der Blick vorerst wieder nach unten gerichtet werden.

Analyst Sven Diermeier hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach einem Pressebericht zur Profitabilität des Stahl- und Industriekonzerns auf „Kaufen“ mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Das kolportierte Ziel, den operativen Gewinn mittelfristig verdoppeln zu wollen, erscheine realistisch. Auf diesem Weg habe ThyssenKrupp laut dem Experten bereits deutliche Fortschritte gemacht.

Ausbruch vertagt

Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage durch das erneute Minus am Freitag wieder deutlich eingetrübt. Der wichtige Widerstand bei 22,80 Euro liegt wieder deutlich entfernt, ein Ausbruch ist vorerst kein Thema mehr. Vielmehr muss der Blick nach unten gerichtet werden. Der wichtige Widerstand bei rund 20,50 Euro rückt immer näher. Fällt der Kurs unter diese Marke, droht ein weiterer Rücksetzer bis in den Bereich des langfristigen Aufwärtstrends bei rund 19,70 Euro.

Umbau im Plan

ThyssenKrupp befindet sich derzeit im Umbau Durch Sparmaßnahmen will der Konzern seine Profitabilität steigern. Nach drei Verlustjahren befindet sich der Industriekonzern inzwischen auf Turnaround-Kurs. Hält die wichtige Chartmarke, ist ein neuer Angriff auf den Widerstand bei 22,80 Euro möglich. Risikobewusste Anleger können den Rücksetzer zum Kauf nutzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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