ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Zwei auf einen Streich

Kommt es beim Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp zum Doppelschlag? Ja, meint zumindest Alessandro Abate von der US-Bank JPMorgan in einer Studie. Er hat die Aktie auf „Overweight“ belassen. DER AKTIONÄR ist ähnlicher Ansicht.

Die US-Bank JPMorgan hat ThyssenKrupp nach einem Bericht eines Börsenbriefs über den Verkauf des Stahlgeschäfts in Amerika auf „Overweight" belassen. Er gehe weiter davon aus, dass der Stahlkonzern das Amerika-Geschäft bis Ende Juni für etwa 2,5 Milliarden Euro veräußert haben wird, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie. Der Konzern werde dann zeitgleich eine Kapitalerhöhung ankündigen.

Der Markt rechnet angesichts der geringen Eigenkapitalquote von ThyssenKrupp bereits seit längerem mit einer Kapitalerhöhung. Zwar dürften die Einnahmen aus dem Verkauf der beiden Stahlwerke in Brasilien und Alabama/USA die Situation auf der Schuldenseite des Konzerns etwas entspannen. Dennoch könnte das Geld für nötige Investitionen in die Technologiesparte fehlen. Zwar dürften die kommenden Wochen weiter turbulent werden. Dennoch hält DER AKTIONÄR an seiner Meinung fest, dass Anleger eine Position in ThyssenKrupp aufbauen können.

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