ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

ThyssenKrupp: Zu günstig

Die Fachleute des Austria Börsenbrief verweisen auf den Preisdruck im Stahlgeschäft, welcher die Halbjahreszahlen von ThyssenKrupp stark belastet hat. Der Gewinn sank im Jahresvergleich um rund zwei Drittel auf 37 Millionen Euro. Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr statt eines bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro nur mehr wenigstens 1,4 Milliarden Euro. Im Stahlgeschäft wird es für das Unternehmen erst besser, wenn die Volksrepublik China weniger nach Europa ausführt. Diese chinesischen Exporte liegen auf Rekordniveau. Die Analysten der Deutschen Bank schätzen, die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres seien der Tiefpunkt des Stahl- und Industrie-Unternehmens gewesen. Die Bewertung des Unternehmens an der Börse entspricht nur dem eines reinen Stahlkonzerns und das wird den Sparten mit höchster Qualität, wie etwa dem Geschäft mit Aufzügen, nicht gerecht. Deshalb raten die Analysten weiter mit einem Kursziel von 24 Euro zum Kauf der Aktie. Die Fachleute des Austria Börsenbrief raten zum Halten der Aktie mit einem Kursziel von ebenfalls 24 Euro.

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