ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

ThyssenKrupp: Zu günstig

Die Fachleute des Austria Börsenbrief verweisen auf den Preisdruck im Stahlgeschäft, welcher die Halbjahreszahlen von ThyssenKrupp stark belastet hat. Der Gewinn sank im Jahresvergleich um rund zwei Drittel auf 37 Millionen Euro. Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr statt eines bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro nur mehr wenigstens 1,4 Milliarden Euro. Im Stahlgeschäft wird es für das Unternehmen erst besser, wenn die Volksrepublik China weniger nach Europa ausführt. Diese chinesischen Exporte liegen auf Rekordniveau. Die Analysten der Deutschen Bank schätzen, die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres seien der Tiefpunkt des Stahl- und Industrie-Unternehmens gewesen. Die Bewertung des Unternehmens an der Börse entspricht nur dem eines reinen Stahlkonzerns und das wird den Sparten mit höchster Qualität, wie etwa dem Geschäft mit Aufzügen, nicht gerecht. Deshalb raten die Analysten weiter mit einem Kursziel von 24 Euro zum Kauf der Aktie. Die Fachleute des Austria Börsenbrief raten zum Halten der Aktie mit einem Kursziel von ebenfalls 24 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Die Uhr tickt

Es wird langsam Zeit. Erneut ist eine Woche vergangen und ThyssenKrupp kann nach wie vor keine konkreten Pläne für die Stahlsparte vorlegen. Bei Arbeitnehmern und im Aufsichtsrat wächst die Unzufriedenheit und Konzernchef Heinrich Hiesinger gerät unter Druck. Auch für den Aktienkurs wäre ein … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das ist die falsche Lösung

In der Stahlindustrie herrscht seit Monaten viel Bewegung. Auf der einen Seite soll die Konsolidierung der Branche endlich fortschreiten. Auf der anderen Seite sorgen die USA mit den Dumping-Vorwürfen gegen ausländische Stahlhersteller immer wieder für Aufsehen. Der CEO des ThyssenKrupp-Rivalen … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Die Milliarden-Chance

Die Stahlfusion bleibt das bestimmende Thema bei ThyssenKrupp. Die Verhandlungen von Konzernchef Heinrich Hiesinger mit Natarajan Chandrasekaran, dem neuen CEO des Tata-Konglomerats, lassen zwar nach wie vor auf sich warten. Noch im Juli soll es aber endgültig zum Treffen kommen. Eine Fusion würde … mehr