- Werner Sperber - Redakteur

ThyssenKrupp wird deutlich steigen; Börsenwelt Presseschau I

Die Experten des Effecten-Spiegel erklären: Der Aktienkurs von ThyssenKrupp hat im Gegensatz zu vielen anderen DAX-Werten noch deutliches Kurspotenzial. Die Société Générale schätzt, die Preise für Eisenerz würden sich erholen und erhöhte die Kursziele für europäische Stahl-Unternehmen. Da die Stahl-Konzerne ihre Investitionen stärker gesenkt haben, als die Stahlpreise gesunken sind, dürften sich die Gewinnspannen verbessern. Der mit einer Eigenkapitalquote von nur 8,7 Prozent ausgestattete Konzern ThyssenKrupp hat mit den Zahlen für die ersten sechs Monate des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2013/14 bereits einen Beleg für diese Annahme geliefert. Allerdings verbesserte sich das Ergebnis auch aufgrund des Erlöses aus dem Verkauf des Stahlwerks in den USA. Die Problemsparte Steel Americans, in der deshalb nur noch das brasilianische Stahlwerk CSA geführt wird, wies einen geringeren Verlust aus. CSA könnte im zweiten Geschäfts-Halbjahr einen Gewinn erwirtschaften. Der Vorstand erhöhte zudem die Ziele für das gesamte Wirtschaftsjahr. Die Netto-Finanzschulden sanken von 5,04 auf 3,96 Milliarden Euro. Von den für das gesamte Fiskaljahr erwarteten Einsparungen von 850 Millionen Euro hat ThyssenKrupp schon 490 Millionen Euro erreicht. Derzeit gibt es Gerüchte, ThyssenKrupp könnte mit Voestalpine oder ArcelorMittal das europäische Stahlgeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen oder die gesamte Stahl-Sparte abspalten und an die Börse bringen. Die Aktien ThyssenKrupp-Stahl und ThyssenKrupp-Industrie zusammen, wären mehr wert als die jetzige Aktie ThyssenKrupp. Die Notierung wird in diesem Jahr noch deutlich steigen. Das Kurspotenzial reicht bis 27 Euro.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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