ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Strafe in Brasilien

So gut die neuen Werke in Brasilien und den USA für den Stahlkocher sind, so viel Ärger gibt es mit ihnen. Die brasilianische Tochter CSA ist jetzt wegen eines wiederholten Umweltverstoßes in dem neuen Stahlwerk mit Geldbußen und Entschädigungszahlen belegt worden.

CSA muss umgerechnet 1,26 Millionen Euro Strafe bezahlen. Zusätzlich werden 6,3 Millionen Euro an Kompensationen fällig. Damit sollen Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner finanziert werden. Eine große Überraschung dürfte das jedoch nicht sein. Die Probleme waren bekannt, die Summen haben bei weitem kein Ausmaß, das den Kurs beeinflussen sollte.

Viel entscheidender dürfte es für ThyssenKrupp und damit die Anleger sein, dass sich der Stahlpreis weiter auf dem Weg nach oben befindet. Die Flut in Australien sollte diesen Trend weiter verstärken. Zudem werden sich die neuen Werke in Übersee mittelfristig positiv auf das Ergebnis bei dem DAX-Konzern auswirken. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung zu der Aktie des Stahlkochers. Der Konzern hat die Krise schneller hinter sich gelassen als von vielen Experten vermutet. Vor allem die starke Autoindustrie und der Maschinen- und Anlagebau helfen ThyssenKrupp.

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