ThyssenKrupp
- Michael Schröder - Redakteur

ThyssenKrupp, Salzgitter, ArcelorMittal und Co: Goldman Sachs sorgt für stahlharten Rückenwind

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im Rahmen einer Branchenstudie die gesamte Stahlbranche unter die Lupe genommen. Dabei gab es für ausgewählte Aktie auch deutliche Hochstufungen, die auf dem Parkett heute für kräftigen Rückenwind sorgen.

Nachdem jahrelang steigende Stahlexporte aus China die Preise weltweit gedrückt hätten, scheine der chinesische Markt nun vor einem Wendepunkt zu stehen, so Goldman-Analyst Stephen Benson in einer Branchenstudie. Der Abbau von Kapazitäten und geschrumpfte Lagerbestände sorgten für bessere Nachfragebedingungen und gewährten Europas Stahlkonzernen eine Atempause.

Bei Salzgitter sollten die Konsensschätzungen steigen. Daher hat Benson seine Einschätzung für die MDAX-Aktie von "Sell" auf "Buy" kräftig angepasst und das Kursziel von 22 auf 29 Euro angehoben.

Beim Branchenprimus ArcelorMittal hob der Analyst die attraktive Bewertung hervor. Daher hat er die Aktie von "Neutral" auf "Conviction Buy" hochgestuft und das Kursziel von 3,00 auf 5,40 Euro angehoben.

Der Stahlhändler Klöckner & Co sollte als einer der ersten Branchenvertreter von höheren Stahlpreisen profitieren. Hier wurde die Einschätzung von "Neutral" auf "Buy" hochgesetzt und das Kursziel von 7,80 auf 10,00 Euro angehoben.

DER AKTIONÄR favorisiert in der Stahlbranche derzeit die Aktie von ThyssenKrupp - aus charttechnischer und fundamentaler Sicht. Eine aktuelle Einschätzung zu dem DAX-Konzern mit Kursziel gibt es in der aktuellen Ausgabe, die hier bequem heruntergeladen werden kann.

 

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: So schaut die Zukunft aus

Der Zeitplan für die Stahlfusion mit Tata musste verschoben werden. Hinter den Kulissen rüstet sich ThyssenKrupp aber bereits für die Zeit ohne das langjährige Herzstück des Konzerns. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss seine Strategie möglichst schnell umsetzen, um den unzufriedenen Großaktionär … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das ist der neue Zeitplan

Ursprünglich wollte ThyssenKrupp die Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel bereits Anfang des Jahres abschließen. Doch die Probleme halten an. In den Niederlanden fordern die Arbeitnehmer zahlreiche Zugeständnisse. Das macht weitere Verhandlungen nötig. ThyssenKrupp hat deshalb inzwischen den … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Problem mit Ansage – und jetzt?

Die Fusion der Stahlsparten von ThyssenKrupp und Tata steht nach wie vor auf der Kippe. Inzwischen streiten vor allem die Arbeitnehmer um ihre Rechte. Die niederländische Belegschaft in Ijmuiden fordert Sonderrechte. Das war zu erwarten gewesen – doch wie reagiert ThyssenKrupp nun auf die … mehr