ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Mit Commerzbank-Empfehlung zum Kaufsignal?

Auch der erneute Angriff auf das Jahreshoch ist gescheitert. Die ThyssenKrupp-Aktie ist am Donnerstag erneut an der Marke bei 19,70 Euro abgeprallt. Nach der von der EU-Kommission genehmigten Rückübernahme zweier Tochtergesellschaften bestätigte die Commerzbank nun ihre Kaufempfehlung.

Analyst Ingo Schachel bestätigt das „Buy“-Votum bei einem Kursziel von 23 Euro. Die positive EU-Entscheidung sei so zu erwarten gewesen, so dass die Übernahme von VDM und Terni in seinen Schätzungen bereits berücksichtigt worden war. Am Mittwoch hatte die Meldung der Aktie dennoch zu einem erneuten Angriff auf den massiven Widerstand knapp unterhalb der 20-Euro-Marke verholfen. Doch auch dieser Ausbruchsversuch ist wieder einmal nicht von Erfolg gekrönt worden.

Solange der nachhaltige Ausbruch über das Jahrshoch nicht gelingt, brauchen Anleger einen langen Atem. Erst ein Ausbruch würde Potenzial bis zu Kursen um 23 Euro hervorrufen. Bis dahin bleibt die Thyssen-Aktie für den AKTIONÄR eine Halteposition.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: So schaut die Zukunft aus

Der Zeitplan für die Stahlfusion mit Tata musste verschoben werden. Hinter den Kulissen rüstet sich ThyssenKrupp aber bereits für die Zeit ohne das langjährige Herzstück des Konzerns. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss seine Strategie möglichst schnell umsetzen, um den unzufriedenen Großaktionär … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das ist der neue Zeitplan

Ursprünglich wollte ThyssenKrupp die Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel bereits Anfang des Jahres abschließen. Doch die Probleme halten an. In den Niederlanden fordern die Arbeitnehmer zahlreiche Zugeständnisse. Das macht weitere Verhandlungen nötig. ThyssenKrupp hat deshalb inzwischen den … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Problem mit Ansage – und jetzt?

Die Fusion der Stahlsparten von ThyssenKrupp und Tata steht nach wie vor auf der Kippe. Inzwischen streiten vor allem die Arbeitnehmer um ihre Rechte. Die niederländische Belegschaft in Ijmuiden fordert Sonderrechte. Das war zu erwarten gewesen – doch wie reagiert ThyssenKrupp nun auf die … mehr