ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Es wird spannend

Bislang hat es bei ThyssenKrupp immer geheißen, man prüfe alle Optionen für die Stahlwerke in Brasilien und Alabama. Doch inzwischen scheint festzustehen, dass die beiden Werke verkauft werden sollen. Das zumindest deutet Konzernchef Heinrich Hiesinger in einem Interview mit der WAZ an.

„Wenn wir uns von unseren Stahlwerken in Brasilien und in Alabama getrennt haben, hat der Stahl einen Anteil von rund 30 Prozent am Konzernumsatz. Das ist eine sehr gute Mischung für unser Unternehmen", sagte der Konzernchef. Dass die Werke auch verkauft werden können, daran besteht offensichtlich ebenso kein Zweifel. „Wir verzeichnen reges Interesse. Bei uns haben sich mehr als zehn Interessenten gemeldet", erklärte er.

Damit bewahrheitet sich das, was DER AKTIONÄR bereits seit Wochen prophezeit. Das Unternehmen wandelt sich mehr und mehr zum Technologiekonzern. Mit höheren Margen und einem weit weniger konjunktursensiblen Produktmix dürfte der Konzern wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen. Zwar dürfte der Verkauf der beiden schwächelnden Stahlwerke in Übersee nicht mehr in diesem Geschäftsjahr über die Bühne gehen. Zudem dürfte noch einmal eine Wertberichtigung auf den Buchwert der beiden Werke anfallen. Dennoch dürfte das Umfeld für die ThyssenKrupp-Aktie zunehmend positiv sein. DER AKTIONÄR bekräftigt seine positive Einschätzung zu dem Wert. Investierte Anleger lassen ihre Gewinne laufen.

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