ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Es geht auch anders

In den vergangenen Wochen und Monaten hat der Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp vor allem mit Anteilsverkäufen von sich Reden gemacht. Doch der Vorstand strebt auch weiter Investitionen in die Technologiesparte an – und setzt diese auch um.

ThyssenKrupp hat trotz großer Finanzprobleme seine Aufzugssparte mit einem Zukauf gestärkt. Die Essener übernehmen den mittelständischen Reparaturbetrieb Edmonds Elevator aus Cleveland im US-Bundesstaat Ohio. Edmonds wartet rund 700 Gebäude, zum Umsatz und Kaufpreis machte ThyssenKrupp keine Angaben. Der Konzern will sich künftig stärker auf seine Technologiebereiche wie die Aufzugssparte konzentrieren und sieht darin große Wachstumschancen. Gebremst wird das Unternehmen aber von der hohen Verschuldung, die durch milliardenschwere Fehlinvestitionen in neue Stahlwerke in Brasilien und den USA entstanden ist.

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Meinung: ThyssenKrupp ist derzeit eine Spekulation auf einen erfolgreichen Verkauf der Sparte Steel Americas. Gelingt dies und kann sich das Unternehmen durch eine zusätzliche, kleine Kapitalerhöhung wieder auf gesündere Beine stellen, dann steht einem Kursanstieg wenig im Weg. DER AKTIONÄR sieht das erste Kursziel weiter bei 19,00 Euro. Investierte Anleger bleiben an Bord.

(mit Material von dpa-AFX)

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