ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Eine Intrige

Die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp hat bereits gestern zu den großen Verlierern am deutschen Aktienmarkt gehört. Und heute könnte es erneut ungemütlich werden. Einmal mehr sorgt das Schienenkartell in den Medien für negative Schlagzeilen.

Die Wirtschaftswoche berichtet in ihrer Onlineausgabe, dass Manager von ThyssenKrupp eine Intrige vermuten. Manager, die damals darin verstrickt gewesen sein sollen und inzwischen ausgeschieden sind, behaupteten nun gegenüber der Bochumer Staatsanwaltschaft, der Vorstand habe Absprachen gebilligt. Sie verwiesen auf den damals für den Handel zuständigen Vorstand Edwin Eichler. Er habe Hinweise auf das Kartell bekommen, sagen die Ex-Manager. Bei ThyssenKrupp vermute man hingegen, dass versucht werde, Eichler in ein schlechtes Licht zu rücken.

Zwar dürfte die Nachricht für sich alleine genommen keinen Einfluss auf den Aktienkurs haben, dennoch ist die schlechte Presse derzeit nur ein weiterer Mosaikstein, der den Bären in die Hände spielt. Gestern waren es vor allem Meldungen, wonach die Gebote für die Sparte Steel America zu niedrig seien, die den Kurs drückten. Die Charttechnik tut derzeit ihr übriges: Der Seit Juli bestehende Aufwärtstrend wurde gebrochen. Kurse von über 20,00 Euro sind damit vorerst außer Reichweite. Anleger sollten eine Trendumkehr abwarten.

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