ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Ein Kauf

Die US-Bank JPMorgan bleibt weiterhin optimistisch für die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp. Die Einstufung lautet weiterhin „Overweight“. Daran ändern auch die neuerlichen Probleme in dem ThyssenKrupp-Werk in Brasilien nichts.

Die Probleme in Brasilien mit dem Ausfall eines Hochofens seien schon länger bekannt und dürften daher die aktuellen Verkaufsverhandlungen nicht beeinflussen, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Freitag. Der mit dem Ausfall verbundene Rückgang der Auslastung sowie die Kosten zur Reparatur dürften auch niedriger liegen als von der Presse berichtet. Er sehe mehr positive als negative Kurstreiber, so dass er die momentane Kursschwäche als Kaufgelegenheit betrachte.

DER AKTIONÄR teilt diese Ansicht. Zwar steht noch immer eine Kapitalerhöhung im Raum, aber das dürfte im Markt hinlänglich bekannt sein. Zudem dürfte eine mögliche Kapitalerhöhung nicht allzu umfangreich ausfallen, da die Krupp-Stiftung als Großaktionär sicher ein Interesse daran hat, dass ihr Anteil nicht allzu sehr verwässert wird. Investierte Anleger halten an ihren Aktien fest. Das erst Kursziel liegt bei 19,00 Euro.

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