ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Die Vorzeichen sind gut

Im leicht freundlichen Marktumfeld können am Dienstag auch die Papiere von ThyssenKrupp wieder zulegen. Kurz vor dem Jahreswechsel steht die Stahlaktie im Vergleich zum Jahrestief im Februar über 80 Prozent höher. Geht es nach den Analysten, setzt sich der positive Trend auch im neuen Jahr 2017 fort.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg beobachten derzeit 28 Analysten regelmäßig die Entwicklung bei ThyssenKrupp. 16 davon raten zum Kauf, während lediglich vier Experten die Aktie verkaufen würden. Achtmal lautet die Einstufung zudem „Halten“. Im Durchschnitt wird auf die kommenden zwölf Monate ein Kursziel von 24,07 Euro erwartet. Dieses liegt damit über dem aktuellen Kursniveau.

Die Hoffnungsträger des Konzerns sind für das kommende Jahr die gleichen, die bereits die jüngste Rallye ausgelöst haben. Die Hoffnung auf steigende Stahlpreise, eine mögliche Konsolidierung in der Branche und die starken Gewinnperlen mit der Aufzugssparte und der Komponentenfertigung sorgen dafür, dass ThyssenKrupp weiteres Wachstumspotenzial hat. Auch kurzfristige Probleme wie der Hackerangriff einer chinesischen Gruppe dürfte das Potenzial mittelfristig nicht schmälern.

Gewinne laufen lassen

Der Umbau bei ThyssenKrupp geht weiter, Konzernchef Hiesinger ist aber auf einem guten Weg. Anleger können darauf setzen, dass sich der Strategiewechsel auch positiv im Aktienkurs bemerkbar macht. Nach dem Ausbruch aus dem Seitwärtstrend sollte die Aufwärtsbewegung bald fortgesetzt werden. Anleger bleiben an Bord.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: So schaut die Zukunft aus

Der Zeitplan für die Stahlfusion mit Tata musste verschoben werden. Hinter den Kulissen rüstet sich ThyssenKrupp aber bereits für die Zeit ohne das langjährige Herzstück des Konzerns. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss seine Strategie möglichst schnell umsetzen, um den unzufriedenen Großaktionär … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das ist der neue Zeitplan

Ursprünglich wollte ThyssenKrupp die Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel bereits Anfang des Jahres abschließen. Doch die Probleme halten an. In den Niederlanden fordern die Arbeitnehmer zahlreiche Zugeständnisse. Das macht weitere Verhandlungen nötig. ThyssenKrupp hat deshalb inzwischen den … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Problem mit Ansage – und jetzt?

Die Fusion der Stahlsparten von ThyssenKrupp und Tata steht nach wie vor auf der Kippe. Inzwischen streiten vor allem die Arbeitnehmer um ihre Rechte. Die niederländische Belegschaft in Ijmuiden fordert Sonderrechte. Das war zu erwarten gewesen – doch wie reagiert ThyssenKrupp nun auf die … mehr