ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Der größte Umbau der Geschichte

Mit den Plänen zum Konzernumbau steht ThyssenKrupp in den Schlagzeilen. Vor allem in der Stahlsparte soll es zu einer Restrukturierung kommen. Trotz harscher Kritik der Arbeitnehmerseite dürfte dies die einzige Möglichkeit sein, das angeschlagene Segment wieder in die Spur zu bringen. Die Zukunft bleibt dennoch offen.

ThyssenKrupp befindet sich im größten Umbau seiner Konzerngeschichte und das Ziel der so genannten Strategischen Weiterentwicklung ist der starke Industriekonzern“, findet Konzernsprecher Robin Zimmermann gegenüber absatzwirtschaft.de klare Worte. Langfristig müsse die Stahlsparte in der Lage sein, die Kapitalkosten dauerhaft zu erwirtschaften. Trotz des Wandels bleibt dies auch im Interesse von ThyssenKrupp. Selbst bei einer Konsolidierung beim Stahl will der Konzern Miteigentümer des neuen Geschäfts bleiben.

Um das Ergebnis zu verbessern, reicht es aber nicht, lediglich die Stahlbranche zu betrachten. Auch die drei anderen Geschäftsbereiche müssten laut Zimmermann ihren Beitrag leisten, um die Ertragskraft zu erhöhen. So müsse beispielsweise die Aufzugssparte die Marge im Vergleich zu den Wettbewerbern steigern – Ziel sind 15 Prozent. Auch der Anlagenbau soll bei gleicher operativer Rendite den Umsatz steigern.

Dabeibleiben

Konzernchef Heinrich Hiesinger treibt den Umbau bei ThyssenKrupp voran. Eine Einigung bei der Stahlfusion mit Tata wäre ein wichtiger Schritt. Als Technologiekonzern wäre in der Folge eine Neubewertung der Aktie notwendig. Anleger setzen auf steigende Kurse und bleiben an Bord. Der Stoppkurs liegt bei 19,50 Euro.

 


 

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