ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Das wurde Zeit

ThyssenKrupp kann am Donnerstag vom freundlichen Marktumfeld besonders stark profitieren. Die Aktie setzt ihren Aufwärtstrend seit Wochenbeginn damit weiter fort. Die Zeit für eine neue Attacke auf die obere Begrenzung des Seitwärtskorridors ist gekommen.

Seit Anfang Dezember pendelt die Aktie von ThyssenKrupp bereits im Bereich zwischen 22,50 und 24,50 Euro. Mit dem Schwung der geldpolitischen Entwicklung und der Fantasie einer Konsolidierung im Stahlbereich sollte diese Hürde bald attackiert werden können. Mit dem Ausbruch wäre der Weg nach oben dann frei. Die nächste Hürde liegt erst beim Mehrjahreshoch bei 26,43 Euro.

Solange die Fusion mit dem Rivalen Tata weiter auf der Kippe steht, beherrscht das Stahlgeschäft bei ThyssenKrupp trotz des anvisierten Wandels zum Technologiekonzern weiter die Schlagzeilen. Aus China kommen nun gute Nachrichten für die europäischen Stahlkonzerne. Im Februar sind die Exporte aus dem Reich der Mitte auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen. Aufgrund steigender Stahlpreise verkaufen chinesische Hersteller wohl wieder mehr im Inland.

Ausbruch möglich

Im Fokus steht nach wie vor die Entwicklung in der Stahlbranche. Eine Tata-Fusion oder auch ein eigenständiger Börsengang der Sparte würde der ThyssenKrupp-Aktie neuen Schwung verleihen. Charttechnisch hat sich das Bild in dieser Woche ebenfalls wieder verbessert. Anleger setzen auf die positive Entwicklung und bleiben an Bord.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Der Widerstand wächst

ThyssenKrupp erhofft sich von der Stahlfusion mit Tata Synergien und eine Wertsteigerung der Aktie. Die Arbeitnehmervertreter können sich mit dem Zusammenschluss allerdings nach wie vor nicht anfreunden. Ein erstes Gespräch mit dem Vorstand hat an der Skepsis im Betriebsrat nichts geändert. mehr