ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Das klingt nicht gut

Der Aufwärtstrend bei ThyssenKrupp bekommt am Montag einen Dämpfer. Nachdem zuletzt der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend gelungen ist, ist der DAX-Titel wieder unter die 23-Euro-Marke gefallen. Grund ist eine skeptische Analystenstimme der Schweizer Großbank UBS. Die Stahlpreise könnten demnach wieder nachgeben.

Analyst Carsten Riek hat ThyssenKrupp von „Neutral“ auf „Sell“ abgestuft und das Kursziel von 20 auf 18 Euro gesenkt. Europäische Stahlwerte seien nicht länger attraktiv bewertet. Die Gewinnmargen dürften 2017 unter anderem wegen hoher Lagerbestände und der Rohstoffpreisentwicklung wieder unter Druck geraten. Zudem könnten sich Branchenkonsolidierung sowie Kapazitätsverringerungen verzögern.

Neues gibt es auch vom Hackerangriff auf ThyssenKrupp. Laut der Wirtschaftswoche geht die Cyber-Attacke auf die berüchtigte Gruppe „Winnti“ zurück. Die hochprofessionellen Hacker stammen vermutlich aus China oder einem südostasiatischen Land und haben ihre Aktivitäten erst seit kurzem auf Cyberspionage gegen Unternehmen ausgebaut. Nach einer sechsmonatigen Abwehrschlacht konnte ThyssenKrupp die Attacke zuletzt erfolgreich abwehren.

Keine Sorge

Trotz der Skepsis der UBS: Die Aussichten für ThyssenKrupp sind für 2017 nicht schlecht. Die Hoffnung auf steigende Stahlpreise überwiegt und die nach wie vor mögliche Konsolidierung in der Branche dürfte die Aktie antreiben. Anleger lassen die Gewinne laufen. Der Stoppkurs des AKTIONÄR liegt bei 19,00 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

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