ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

ThyssenKrupp: Auf dem stahlharten Boden der Tatsachen zurück

Die Fachleute der Capital-Depesche erinnern an die Gerüchte, wonach ThyssenKrupp das Stahlwerk in Duisburg mit den Aktivitäten des indischen Unternehmens Tata Steel in den Niederlanden zusammenschließen könnte. Diese Spekulation verlieh dem Aktienkurs Auftrieb, doch dann kamen die Zahlen für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015/16. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 560 Millionen Euro. Zudem senkte der Vorstand von ThyssenKrupp die Ziele für das gesamte Fiskaljahr. Anleger sollten die mit einem KGV von 19 für dieses und 12 für nächstes Jahr bewertete Aktie verkaufen. Andernfalls sollten sie zumindest den Stoppkurs bei 16,95 Euro beachten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das reicht noch nicht

Es bleibt spannend bei ThyssenKrupp. Ein Konsens zwischen den einzelnen Parteien lässt nach wie vor auf sich warten. Inzwischen haben sich auch die Aktionärsvertreter zur geplanten Fusion der Stahlsparte mit dem Wettbewerber Tata Steel zu Wort gemeldet. Sie fordern ein Mitspracherecht bei dieser … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion

Die Stahlfusion zwischen ThyssenKrupp und Tata Steel beschäftigt auch die Politik. Ein zweiter Fall Tengelmann droht aber nicht. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen sieht keinen Grund, einen Zusammenschluss zu verhindern. Sie unterstützt vielmehr die Pläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger. mehr