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Texas atmet auf - Ölpreis fällt

Die texanische Ölindustrie hatte unter Hurrikan "Rita" bei weitem nicht so stark zu leiden, wie erwartet. Die ersten Förderanlagen fahren bereits wieder hoch. Der Ölpreis ist deutlich unter Druck gekommen.

Die texanische Ölindustrie hatte unter Hurrikan "Rita" bei weitem nicht so stark zu leiden, wie erwartet. Die ersten Förderanlagen fahren bereits wieder hoch. Der Ölpreis ist deutlich unter Druck gekommen.

Von Sebastian Grebe

Nach seinem verheerenden Vorgänger "Katrina" hat Hurrikan "Rita" in den Ölfördergebieten der US-Südstaaten und im Golf von Mexiko deutlich geringere Schäden angerichtet, als zunächst befürchtet. Die meisten Bohrinseln sind nach Auskunft des texanischen Gouverneurs Rick Perry "in einem vergleichsweise guten Zustand". Die meisten der neun großen Raffinerien rund um die Metropole Houston werden voraussichtlich bis Mitte dieser Woche wieder arbeiten. Etwas schlimmer "erwischt" hat es einige Anlagen an der Grenze zu Louisiana. Hier rechnen die Konzerne in manchen Fällen mit mehrwöchigen Produktionsausfällen.

Unter dem Strich ist die US-Ölindustrie von "Rita" deutlich weniger in Mitleidenschaft gezogen worden, als Experten im Vorfeld erwartet hatten. Das führte dazu, dass der zuletzt drastisch gestiegene Ölpreis deutlich unter Druck kam.

Die Aktienmärkte honorieren diese Entwicklung mit steigenden Kursen. Aktien von Solarunternehmen und Anbietern alternativer Energien dürften aber auch in dieser Woche im Interesse der Anleger ganz weit oben rangieren.

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