Tesla
- Jonas Groß - Volontär

Tesla: Sorgenkind China

Bei Tesla läuft es derzeit nicht rund. Nachdem zu Beginn der Woche Gerüchte aufkamen, dass der Absatz in der ersten Märzhälfte in Norwegen stark zurückgegangen sei, folgen nun schlechte Zahlen aus China, dem größten Automarkt der Welt. Nach Angaben von JL Warren Capital wurden dort nur 250 Neuzulassungen des Models S im Februar registriert. Das entspricht einem Minus von 45 Prozent im Vergleich zum Vormonat. „Die Daten zeigen einen starken Nachfragerückgang“, so JL Warren Capitals Forschungs-Chef Junheng Li.

Ehrgeizige Ziele

Elon Musk ist nicht als Tiefstapler bekannt. 2015 will er mit seinem Team 55.000 Autos verkaufen. Dies entspricht einem Absatzplus von 74 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. An diesem Ziel hält er weiterhin fest: „Selbst, wenn wir in China kein einziges Auto verkaufen würden, bin ich zuversichtlich, dass wir unser Ziel mit 55.000 Verkäufen erreichen würden.“ Langfristig bleibt der Autohersteller zuversichtlich für den chinesischen Markt.

Nicht einsteigen

In den letzten Monaten gab es für die Tesla-Aktionäre zahlreiche negative Unternehmensmeldungen zu verkraften. Vor allem die im Januar veröffentlichten Quartalzahlen enttäuschten die Anteilseigner. Sollten dieses Jahr tatsächlich 55.000 Autos verkauft werden, wäre dies sicherlich ein positives Signal.

Auch charttechnisch sieht es für Tesla nicht gut aus. Der Abwärtstrend ist intakt. Seit Jahresbeginn gab die Tesla-Aktie knapp 15 Prozent nach. Neuanleger warten derzeit ab.

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