Tesla
- Werner Sperber - Redakteur

Tesla „Motors“ war einmal: Zahlenvorschau und mögliche Probleme

Weil Tesla Motors Inc. die Solarcity Corp. von den Vettern des Vorstandsvorsitzenden Elon Musk gekauft und damit das Produkt-Portfolio vergrößert hat, benannte sich die Firma nun in Tesla Inc. um. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet, Tesla verbaue bereits seit Oktober 2016 Hardware in den rein elektrisch angetriebenen Autos, die es diesen Fahrzeugen ermögliche, sich vollständig selbst zu fahren. Ende vergangenen Jahres ließ Tesla sogar schon vier dieser Pkw insgesamt 885 Kilometer auf öffentlichen Straßen im US-Bundesstaat Kalifornien fahren. Dabei mussten die Fahrzeuginsassen 182 Mal eingreifen, um technische Probleme zu beheben oder Unfälle zu vermeiden.

 

Musk zählt die Teslas zu den sichersten Autos. Die US-Versicherungswirtschaft sieht das anderes. Nach Crashtests der Insurance Institut for Highway Safety verweigerte sie dem BMW i3 und dem Tesla „S“ die höchste Auszeichnung „Top Safety Pick“, wobei der BMW etwas besser abschnitt als der Tesla.

 

Weiterer Ärger könnte vom US-Bundesstaat Indiana kommen. US-Auto-Konzernen ist es verboten, den Autohäusern Konkurrenz zu machen, welche diese Fahrzeuge verkaufen. Diese Autohäuser müssen natürlich auch verdienen und deshalb kosten die Pkw eben mehr, als wenn der Hersteller sie direkt verkaufen würde. Genau das macht jedoch Tesla – Verkaufen ohne Händler. Das gibt den Tesla-Autos einen Wettbewerbsvorteil. Ed Solidary, Vorsitzender des Transport-Ausschusses von den regierenden Republikanern, sagt, er suche einen Kompromiss zwischen Tesla und den US-Auto-Konzernen. Das Gesetz würde neu gefasst. Die Auto-Konzerne, mit dem politischen Druckmittel hundertausender Arbeitsplätze, dürften eine Wettbewerbs-Verzerrung durch Tesla, abgesegnet von Solidary von Trumps Partei entschlossen bekämpfen.

 

Nachdem Tesla im dritten Quartal 2016 alles getan hat, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein und auch tatsächlich einen Gewinn von 0,71 Dollar je Aktie ausgewiesen hat, könnte die Firma für das Schlussquartal wieder enttäuschen. Die Zahlen sollen am Mittwoch, 22. Februar, nachbörslich vorgelegt werden. Die Analysten schätzen, der Umsatz würde im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar steigen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll sich von minus 117 auf plus 251 Millionen Dollar verbessern und das Ergebnis je Aktie von minus 0,87 auf minus 0,42 Dollar.

 


 

Magier der Märkte: Next Generation Teil 2

Autor: Jack D. Schwager
ISBN: 9783864701290
Seiten: 208 Seiten
Erscheinungsdatum: 04.11.2013
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden mit Schutzumschlag
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Fragt man Trader und Anleger auf der ganzen Welt nach den Büchern, die sie am nachhaltigsten beeinflusst haben, nennen sie auf jeden Fall Jack D. Schwagers „Magier der Märkte“. Viele der dort interviewten Manager sind längst Kultfiguren der Finanzszene – und unzählige Investoren, die heute das Geschehen an den Märkten wesentlich mitgestalten, wurden von dem Buch zu ihren eigenen Karrieren inspiriert. Die erfolgreichsten aus dieser „Next Generation“ hat Schwager für sein neues Buch versammelt. Im zweiten Teil kommen nun die „Multi-Strategen“ zu Wort – Trader, die verschiedenste Strategien zu einer für sie maßgeschneiderten kombinieren.

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  • David Matuszak -
    Immer wieder versuchen Sie Tesla schlecht zu machen.Welcher Autokonzern hat denn keine Probleme . Autohaus wer braucht das schlechter Service zuviel Blink Blink was ich bezahlen soll nee Danke. Und Tesla mach Verlust nee alles was Sie verdienen stecken Sie im ihre Produkte nicht wie Apple Geld wie heu und die Produkte werden immer schlecht je mehr Geld der Konzern hat. Ich würde immer einen Tesla bevorzugen als eine anderes Auto. Hier wird was neues probiert und nicht nur einfach Kopiert wie Samsung.

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