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- DER AKTIONÄR

Tesla: Aktie gibt Gas – Analyst sieht 40 Prozent Potenzial

Die Stimmung der Tesla-Aktionäre hat sich in den letzten Monaten deutlich eingetrübt. Seit dem Allzeithoch im Juli verlor der Titel 20 Prozent. Infolge des Abwärtstrends wurde die 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen. Am Donnerstag gab es allerdings eine positive Nachricht: Die Aktie gehörte zu den Top-Performern des Nasdaq und erkämpfte sich die Signallinie wieder zurück. Grund für das deutliche Kursplus war eine bullishe Analystenstimme von der Credit Suisse.

Sattes Kursplus

Analyst Dan Galves hält das Jahresziel von 50.000 bis 52.000 verkauften Autos im Gegensatz zu anderen Experten für erreichbar. Um die Prognosen nicht zu verfehlen, müssten im vierten Quartal noch 17.000 bis 19.000 Fahrzeuge verkauft werden. Die Absätze müssten im Vergleich zum Vormonat um 46 Prozent zulegen, so Galves. Aufgrund starker Vorbestellungen und Verkäufe in Dänemark und in Großbritannien könnten die Prognosen tatsächlich erfüllt werden. Nach Erreichen der Jahresziele würde wieder die langfristige Story in den Vordergrund rücken und könnte somit der Aktie deutlichen Schwung verleihen, so der Experte.

Der Analyst bestätigte sein Kursziel bei 325 Dollar und rechnet somit in den nächsten zwölf Monaten mit einem Kursanstieg von über 40 Prozent. Die Einstufung beließ er auf „Outperform“. Im nächsten Jahr dürfte der Gewinn pro Aktie aufgrund höherer Model-S-Margen und niedriger Forschungs- und Entwicklungskosten auf vier Dollar zulegen. In diesem Jahr rechnen die Analysten laut Bloomberg mit einem Verlust von 1,19 Dollar je Aktie.

 

Riskante Wette

Durch das Überschreiten der 200-Tage-Linie wurde ein neues Kaufsignal erzeugt. Da die Tesla-Aktie in letzter Zeit allerdings sehr volatil war, sollten Anleger erst ein paar Tage abwarten, bis sich zeigt, ob es sich um ein nachhaltiges Überwinden der Signallinie handelt. Das Tesla-Papier bleibt riskant. Das Unternehmen schreibt weiterhin Verluste, die Aktie ist teuer bewertet. Dennoch ist DER AKTIONÄR bullish, da die Chancen überwiegen.

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