Deutsche Telekom
- Werner Sperber - Redakteur

Telekom: Auf Wiedersehen, T-Mobile US, wenn es geht

Hans Bernecker, Die Actien-Börse, erklärt, ein größerer Zusammenschluss von Telekommunikationsunternehmen ist in der Europäischen Union nicht mehr möglich. T-Mobile US wächst doppelt so schnell wie der Mutterkonzern Deutsche Telekom, wobei die US-Tochterfirma in diesem Jahr wohl 31 Milliarden Euro umsetzt und die Deutsche Telekom 27 Milliarden Euro. Dabei verdient die Telekom mehr als T-Mobile US. Deshalb dürfte Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges die Tochterfirma gerne verkaufen, wenn der Preis gut ist. „Ziel: Wie kann das bestehende Netz in Deutschland/Europa für Internet-Netzleistungen genutzt werden, und zwar nicht nur als Anbieter der Technik, sondern mit eigenen Inhalten? Ein Aufbau im eigenen Haus dauert zu lange, so dass nur eine adäquate Akquisition zu finden sein wird, um dieses Geschäft ad hoc zu nutzen.“ Anleger sollten ein Viertel des Geldes nehmen, welches sie für ein Investment bei der Deutschen Telekom einplanen und einsteigen. Der Rest der Summe wird nachgelegt, wenn es nähere Informationen gibt. Das Kursziel beträgt 20 Euro und der Stop-Loss sollte bei 13 Euro gesetzt werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

Deutsche Telekom investiert in Netzausbau

Die Deutsche Telekom investiert und ruht sich nicht auf dem besten Netz aus. Wichtig, denn die Telekom bietet nicht mehr die beste Netzqualität, mit der die Firma gerne wirbt. In den Ballungszentren hat die Konkurrenz von Unitymedia und Vodafone mit dem Ausbau des Glasfasernetzes die Telekom … mehr
| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

T-Mobile US attackiert AT&T

Der Kundenansturm auf die Telekom-Tochter T-Mobile US hält an. Nach dem unerwartet starken Wachstum bei Mobilfunkverträgen im dritten Quartal rechnet CEO John Legere nun mit 3,7 bis 3,9 Millionen mehr Kunden im Gesamtjahr. mehr