Talanx
- Thomas Bergmann - Redakteur

Talanx-Aktie: Glück im Unglück

Die Belastungen aus der Flutkatastrophe in Mitteleuropa werden sich für den Versicherer Talanx in einem überschaubaren Rahmen halten. Entsprechend positiv ist heute die Reaktion an der Börse. Neue Höchstkurse sind in Reichweite.

Der Talanx-Konzern rechnet laut Pressemitteilung vom Montagnachmittag nach ersten vorläufigen Schätzungen mit einer Nettobelastung aus den Flutschäden in Deutschland und den Nachbarländern von weniger als 250 Millionen Euro. Damit dürfte der Versicherer viele Anleger beruhigt haben, die angesichts der gigantischen Ausmaße der Fluten mit höheren Belastungen rechnen mussten.

Im Budget

Wie Talanx weiter berichtet, ist die heute von der Hannover Rück gemeldete Schadenhöhe hierin vollständig enthalten. Damit liegen die Großschäden im bisherigen Jahresverlauf auch innerhalb des anteiligen Großschadenbudgets. Aktualisierte Zahlen zu den Auswirkungen des Hochwassers werden mit den Ergebnissen für das zweite Quartal 2013 am 14. August 2013 veröffentlicht.

Nachdem sich die Aktie am Donnerstag und Freitag schon wieder erholt hatte, geht es am Montag so weiter. Kurzzeitig notierte der Versicherer schon oberhalb der Marke von 25,50 Euro. Die nächste Hürde liegt bei 26,20 Euro, dem bisher höchsten Stand seit dem Börsengang im Herbst 2012. Sollte der Ausbruch gelingen, dürfte im Jahresverlauf noch die 30-Euro-Marke in Angriff genommen werden.

Talanx

DER AKTIONÄR führt in seinem Derivate-Musterdepot den Talanx Wave-Call mit der WKN DX36Z3. Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund, den Gewinn von über 30 Prozent einzustreichen. Neueinsteiger können auch noch immer zugreifen (aktueller Kurs 0,84 Euro).

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