Symrise
- Werner Sperber - Redakteur

Symrise und die Commerzbank im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Die Prior Börse findet weiterhin Geschmack an Symrise. Der Effecten-Spiegel bezieht sich auf Gerüchte um die Commerzbank und rät deshalb zum Einstieg. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Prior Börse verweisen auf das Allzeithoch, welches die Aktie von Symrise Anfang des Monats bei 27,11 Euro erreicht hat. Die aktuelle Korrektur ist eine gute Einstiegschance. Symrise ist nach den Schweizerischen Wettbewerbern Givaudan und Firmenich sowie der US-amerikanischen Flavors & Fragrances die weltweite Nummer 4 auf dem Markt für Duft- und Geschmacksstoffe. Symrise kommt auf einen Marktanteil von fünf Prozent in dieser mit hohen Gewinnspannen verwöhnten Branche. Symreis erreicht eine Nachsteuer-Marge von zehn Prozent. Symrise verkauft die mehr als 30.000 Produkte in 160 Ländern. Noch konjunkturresistenter zu sein als Symrise geht kaum, denn der Konzern wuchs selbst im Rezessionsjahr 2009. Dafür sorgten die Umsätze in den dynamisch wachsenden Schwellenländer, welche knapp die Hälfte der Konzernerlöse ausmachen. In diesen Emerging Markets entsteht eine Mittelschicht, die sich die Produkte nun erst leisten kann, welche mit den Duft- und Geschmacksstoffen von Symrise behandelt worden sind. Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Bertram geht auch für dieses Jahr von einem Wachstum von drei bis fünf Prozent aus, was in etwa dem langfristigen und äußerst stabilen Wachstumstrend der Gesellschaft entspricht. Die Branche dürfte dagegen nur um zwei bis drei Prozent zulegen, Symrise dürfte also weitere Marktanteile gewinnen. Zudem plant der Vorstand Firmenzukäufe, um das Sortiment oder die geografische Präsenz zu erweitern. Das KGV für das laufende Jahr beträgt zwar 17, dafür ist das Unternehmen aber bestens aufgestellt und krisenfest.


Der Effecten-Spiegel: Geldschwemme und ein Gerücht beflügeln   

Die Europäische und die US-amerikanische Zentralbank sorgen mit dem Geld der Steuerzahler für positive Impulse bei Finanztiteln. Die Commerzbank kann so bis zum Jahresende die restlichen Bestände an Staatsanleihen aus Euro-Krisenländern an die Europäische Zentralbank verkaufen. Wenn die Commerzbank nun noch den Umbau des Geschäfts mit Privatkunden schafft, dann wird der Aktienkurs nach Ansicht der Experten des Effecten-Spiegels noch deutlicher steigen. Die entsprechenden Umbaupläne sollen am 8. November vorgestellt werden. Aus Branchenkreisen heißt es dazu, der Vorstand der Commerzbank plane, die Geschäftsstellen länger geöffnet zu lassen, Zweigstellen zu schließen und Mitarbeiter zu entlassen. Analysten schätzen, dass der Gewinn je Aktie in diesem Jahr um 17 Prozent auf 0,21 Euro und im nächsten Jahr um weitere 29 Prozent auf 0,27 Euro steigen wird. Zudem gibt es Gerüchte, wonach eine asiatische Bank, vielleicht die China Construction Bank die Commerzbank oder ein anderes Institut kaufen möchte. Das Kurspotenzial für die Aktie der Commerzbank reicht bis drei Euro.

Änderungen im Musterdepot des Effecten-Spiegels:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 100 Anteile von E.on zu 19,50 Euro aufgenommen.

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