DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Stillstand - DAX-Anleger müssen sich neu sortieren

An der Börse in Frankfurt agieren die Anleger nach der jüngsten Erholungsrallye wieder etwas vorsichtiger. Der DAX setzt am Donnerstag seine Konsolidierung vom Vortag fort und fällt rund 0,3 Prozent zurück. Aus technischer Sicht bleibt es bei der seit Monaten anhaltenden, nervenzermürbenden Seitwärtsbewegung.

Yellen am Abend

Im Tagesverlauf richten sich die Blicke nun auf zahlreiche Konjunkturdaten, darunter die  Verbraucherpreise aus Europa und den USA. Das Hauptaugenmerk wird aber auf der Rede der Vorsitzenden der US-Notenbank, Janet Yellen, vor dem gemeinsamen Ausschuss von Senat und Repräsentantenhaus liegen. Börsianer gehen davon aus, dass Yellen hierbei den vom Markt für Dezember erwarteten Zinsschritt vorbereiten wird.

Der DAX ist jetzt schon mehrmals an der Marke von 10.800 Punkten gescheitert. Würde er jetzt erneut deutlich unter 10.700 Zähler abkippen, besteht die Gefahr eines vierten Tops und damit eines Rücksetzers an den unteren Rand der seit August gültigen Range zwischen 10.200 und 10.800.

Stoppkurs beachten

Noch ist aber das bisherige Jahreshoch von 10.828 Punkten in Schlagdistanz. Auf Schlusskursbasis müsste der DAX gar nur die Marke von 10.761 Zählern überwinden. DER AKTIONÄR bleibt daher im Schein mit der WKN DGH1JE investiert. Der Stoppkurs wurde kurz nach dem Einstieg auf 10,30 Euro nachgezogen.

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