Nordex
- Maximilian Völkl

Starke Vorzeichen: Vestas erhöht Prognose – was macht Nordex?

Am Donnerstag, den 10. November, wird Nordex seine Zahlen zum dritten Quartal präsentieren. Der dänische Rivale Vestas hat bereits vorgelegt und die Erwartungen der Anleger erneut übertroffen. Dank der starken Entwicklung hat der Windkraftanlagenbauer die Prognose für das Gesamtjahr erhöht.

Im dritten Quartal hat Vestas die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro gesteigert. Das EBIT kletterte um 86,6 Prozent auf 433 Millionen Euro. Dies entspricht einer Marge von 14,9 Prozent.

Nach dem zwölften Gewinnquartal in Serie hat Vestas die Prognose erneut angehoben. Statt der bisher erwarteten 9,5 Milliarden Euro soll der Umsatz nun auf 10,5 Milliarden Euro steigen. Bei der Marge wird ein Anstieg auf 13 bis 14 Prozent erwartet. Im vergangenen Jahr hatte Vestas 8,4 Milliarden Euro erlöst – davon waren 10,2 Prozent als operativer Gewinn übrig geblieben.

Im Tagesverlauf wurde die Vestas-Aktie nach starkem Handelsauftakt trotz der starken Zahlen deutlich abgestraft. Ursache dafür sind Aussagen des Vorstands zur Entwicklung 2017. Das Wachstum soll sich im kommenden Jahr verlangsamen.

Gute Nachrichten

Die starke Entwicklung von Vestas macht Hoffnung, dass Nordex nachziehen kann. Zuletzt hat der TecDAX-Konzern neue Aufträge vermelden können. Fallen die Zahlen gut aus, könnte die Aktie den kurzfristigen Abwärtstrend verlassen. Dann wird Nordex auch für Neueinsteiger wieder attraktiv. Investierte Anleger beachten den Stoppkurs bei 21,10 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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