Berkshire Hathaway
- Martin Weiß - Leitender Redakteur

Starinvestor Buffett: Milliardengewinn im zweiten Quartal

Warren Buffett bleibt eine Klasse für sich. Der von ihm geführte Beteiligungskonzern Berkshire Hathaway hat selbst in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld einen Milliardengewinn eingefahren.

Wie das Unternehmen am späten Freitag mitteilte, habe Berkshire Hathaway unter dem Strich je B-Aktie 1,25 Dollar verdient; insgesamt beträgt der Überschuss 3,1 Milliarden Dollar. Verglichen mit dem Vorjahr stellt der jetzt gemeldete Wert zwar einen Rückgang um neun Prozent dar. Jedoch profitierte Berkshire Hathaway damals von massiven Sondereinflüssen (1,25 Milliarden Dollar).

Versicherungssparte macht Boden wett

Maßgeblichen Anteil am guten Ergebnis hatte Buffetts Versicherungssparte, die neben einer Beteiligung am US-Autoversicherer Geico auch zahlreiche Rückversicherer umfasst. Im letzten Jahr litt die Sparte unter einer Reihe von Naturkatastrophen (u.a. Japan), die die Bücher mit 1,2 Milliarden Dollar belasteten. 2012 lief es deutlich besser. 

Beim Umsatz meldete das "Orakel von Omaha", wie Buffett von seinen Fans auch genannt wird, einen leichten Anstieg auf 38,5 (38,3) Milliarden Dollar. 

Der Gewinn je Aktie übertraf die Prognosen der Analysten, die statt der gemeldeten 1,26 Dollar im Schnitt mit 1,19 Dollar gerechnet hatten. An der Börse honorierten Anleger die positive Überraschung mit Zukäufen.

Die B-Aktie - die sogenannte Baby-Berkshire - stieg nachbörslich ein knappes Prozent auf 86,20 Dollar. Die mit deutlich mehr Stimmrechten ausgestattete A-Aktie bewegten sich nicht mehr. Sie ist mit einem Stückpreis von rund 128 500 Dollar die teuerste Aktie der Welt.


(Mit Material von dpa-AFX)

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