Starbucks
- Andreas Deutsch - Redakteur

Starbucks: Schock am Abend - was passiert jetzt mit der Aktie?

Howard Schultz wird ab 2017 nicht mehr Chef der Kaffeerestaurant-Kette Starbucks sein. Die Anleger reagieren verstört und trennen sich von ihren Anteilen.

Schultz‘ Nachfolger wird nach Konzernangaben Kevin Johnson, der das Amt am 3. April übernehmen soll. Als "COO" leitet Johnson bislang das operative Geschäft und ist auch schon seit sieben Jahren Mitglied im Verwaltungsrat.

Schultz ist seit 1982 für Starbucks tätig und gilt als Schlüsselfigur der rapiden Expansion der vergangenen Jahre. Er soll sich künftig als Chairman um die Entwicklung eines neuen Premium-Geschäftsbereichs und soziale Initiativen kümmern.

Schultz war bereits von 1987 bis 2000 Konzernchef gewesen, hatte das Spitzenamt dann abgegeben und 2008 wieder übernommen. Bei Anlegern kam sein Rücktritt nicht gut an – die Starbucks-Aktie verlor nachbörslich 3,3 Prozent.

Schwieriger Job

Der Rücktritt wiegt schwer, deswegen wundert es schon, dass das Minus so verhalten ausfällt. Schultz ist für Starbucks das, was Steve Jobs für Apple war. Er hat den Konzern zum führenden Kaffeehausbetreiber mit absolutem Kultstatus gemacht. Kevin Johnson ist ein guter Manager, die Frage ist aber: Hat er genug Weitsicht, Starbucks durch den knallharten Konkurrenzkampf zu bringen. McDonald’s etwa modernisiert derzeit seine Filialen, um auch für junge Leute attraktiver zu werden. Eine schwierige Aufgabe, die da auf Johnson zukommt. Die Aktie ist derzeit kein Kauf.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

Kasse statt Masse

Autor: Fisher, Ken
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Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
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