Stada
- Marion Schlegel - Redakteurin

STADA nach kleiner Delle wieder mit Aufwärtsdrang – Prognosen erhöht

Ordentlich Bewegung bei STADA: Am Donnerstag kam das Papier deutlich unter Druck und war der schwächste Wert im MDAX. Grund war, dass die im Bieterprozess geplanten Expertengespräche mit den Bietern zunächst auf Entscheidung des Aufsichtsrats hin vertagt worden sind. Vorstand und Aufsichtsrat sind übereinstimmend der Meinung, dass die indikativen Angebote noch nicht den fundamentalen Unternehmenswert der STADA vollständig widerspiegeln, hieß es in einer Mitteilung. Das Unternehmen möchte daher den Bietern zunächst Gelegenheit geben, ihre Angebote noch einmal zu verbessern. STADA widersprach gleichzeitig aktuellen Medienberichten, die Verzögerung im Prozess ziele darauf ab, ein weiteres Konsortium aus einem Private-Equity- und einem strategischen Investor in den Prozess zu holen.

Prognose für 2019 angehoben

Am Freitag hat STADA zudem noch einmal nachgelegt und die mittelfristigen Ziele erhöht. Demnach soll im Geschäftsjahr 2019 nun ein bereinigter Konzernumsatz von 2,650 bis 2,700 Milliarden Euro erzielt werden (bislang: rund 2,600 Milliarden Euro). Beim bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einer Spanne zwischen 570 und 590 Millionen Euro (bislang: rund 510 Millionen Euro), der bereinigte Konzerngewinn soll auf 250 bis 270 Millionen Euro steigen (bislang: rund 250 Millionen Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2019 bei knapp 22 Prozent liegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll sich auf 560 bis 580 Millionen Euro verbessern.

Die Anhebung der mittelfristigen Wachstumsziele für das Jahr 2019 reflektiert die Zwischenergebnisse des im Sommer 2016 eingeleiteten konzernweiten Programms „STADA Plus“ zur Verbesserung der Performance, so das Unternehmen. Zudem sind im Rahmen eines zu Jahresbeginn gestarteten Strategieprojekts weitere Wertsteigerungspotenziale identifiziert worden, zu deren Hebung ein erweitertes Maßnahmenpaket definiert wurde. Weitere Details will STADA im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 23. März 2017 veröffentlichen.

Die Aktie von STADA konnte sich im Zuge dieser Meldung am Freitag wieder deutlich erholen. Gegen Mittag notiert das Papier 1,8 Prozent im Plus bei 56,35 Euro. DER AKTIONÄR empfiehlt die bisher erzielten Gewinne unter Berücksichtigung des Stopps bei 44 Euro weiter laufen zu lassen.


 

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