Volkswagen
- Werner Sperber - Redakteur

Staatsanleihen und die Volkswagen AG im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Die Börse am Sonntag nehmen Bezug auf die Manager des Staatsanleihe-Fonds Jupiter Strategic. Der Strategie-Report erkennt ein charttechnisch aussichtsreiches Bild im Chart der Vorzugsaktie der Volkswagen AG.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Börse am Sonntag beziehen sich auf Miles Geldard und Lee Manzi, Fondsmanager des Jupiter Strategic Total Return L EUR-Fonds (WKN A1C 1MR). Demnach zahlt jeder, der Staatsanleihen der westlichen Industrieländer kauft, dafür den Preis, den die Politiker mit ihrer Geldpolitik fordern. Dabei möchten sich diese Länder über Inflation entschulden. Solange die Zinskupons dieser Anleihen niedriger sind als die von den Politikern mithilfe der Festlegung des entsprechend zugrunde liegenden Warenkorbes beeinflussten Preissteigerungsrate, machen diese Anleger von vornherein Verluste. Das ist das Ziel dieser Politiker, wie die beiden Manager sagen: "Wenn sich die Notenbanken aktiv um ein negatives Realzinsniveau bemühen, folgt daraus, dass sie den Anlegern negative Realrenditen aufbürden. Faktisch unterwerfen sie die Gläubiger einer unsichtbaren Steuer und erzwingen damit eine Umverteilung des Vermögens von jenen, die keine sofortigen Ausgaben planen, zu denen, die ihr Vermögen jetzt investieren."


Der Strategie-Report: Flagge zeigen und dann ab    

Der Kurs der Vorzugsaktie der Volkswagen AG hat sich seit Jahresbeginn schlechter entwickelt als der DAX. In den vergangenen Wochen erholte sich die Notierung allerdigs vom Tief bei 136,60 Euro, wobei diese Erholungsbewegung in dem derzeit schwächeren Marktumfeld moderat konsolidiert wird. Die Experten des Strategie-Reports erkennen im Chartbild eine kleine Flaggenformation, die einen Kursrutsch bis zu 160,42 Euro ableiten lässt. Dort befindet sich die 38-Prozent Retracement-Linie. Wenn der Kurs jedoch auf weniger als 158 Euro sinkt, drohen weitere Verluste bis 152 Euro. Von der Unterstützung bei 160,42 Euro aus, sollte der Kurs im besten Fall jedoch nachhaltig steigen. Wenn dabei die Hürde bei 167,50 Euro auf Basis des Schlusskurses überwunden wird, sind Notierungen von bis zu 187,40 Euro möglich. Anleger sollten demnach einsteigen und den Stoppkurs bei 159,50 Euro setzen.


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