Square
- Nikolas Kessler - Redakteur

Square vor Zahlen auf Allzeithoch – Hoffnung auf Prognose-Erhöhung und Short-Squeeze

Am Mittwoch (3. Mai) nach US-Börsenschluss wird der Zahlungsabwickler Square die Zwischenbilanz für das erste Quartal präsentieren. Hohe Erwartungen von Anlegern und Analysten haben den Kurs der Aktie bereits im Vorfeld auf ein neues Allzeithoch steigen lassen.

Beim bereinigten Umsatz rechnen die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Anstieg um rund 32 Prozent auf 193,2 Millionen Dollar. Beim operativen Ergebnis (EBITDA) wird mit einer Verbesserung auf 18,3 Millionen Dollar gerechnet. Das bereinigte EPS soll bei zwei Cent landen, nach einem Verlust von 19 Cent pro Aktie im ersten Quartal 2016.

Neben einer anhaltend starken Performance des Kerngeschäfts in der Payment-Sparte dürfte vor allem die Expansion nach Europa durch den Markteintritt in Großbritannien sowie der Vorstoß in neue Geschäftsfelder wie Food-Delivery, Unternehmenskredite und Software Früchte tragen. Hier hatte Square zuletzt zum Teil durch Übernahmen für eine Diversifizierung des Portfolios gesorgt.

Analyst sieht Potenzial für höhere Prognose

Nach Einschätzung von Analyst Josh Beck von Pacific Crest befinde sich Square derzeit im Wandel von einem Nischen-Player im Payment-Bereich zu einer Service-Plattform für kleinere Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hält er eine Anpassung der Unternehmensprognose für das Gesamtjahr 2017 für möglich.

Das „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 19 Dollar hat Beck vor Zahlen bestätigt. In seinem Bull-Case traut er der Aktie jedoch sogar Kurse von 26 Dollar zu – ein Aufschlag von weiteren 40 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag.

Stopp nachziehen!

Mit der Empfehlung der Square-Aktie vor rund sieben Monaten hat DER AKTIONÄR einen guten Riecher bewiesen: Der Kurs hat seitdem bereits rund 70 Prozent zugelegt. Die Vorzeichen für eine Fortsetzung der Rallye stehen gut.

Fallen die Zahlen wie erwartet positiv aus, könnte es zudem zu einem Short-Squeeze kommen, denn nach Berechnungen des Portals thestreet.com ist die Short-Quote mit rund sieben Prozent relativ hoch. Mit den Erwartungen steigt allerdings auch das Risiko kurzfristiger Rückschläge. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen und ziehen den Stoppkurs auf 14,00 Euro nach.

 


 

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