Aurelius
- Markus Horntrich - Chefredakteur

Spitzenklasse: Aktien-Musterdepotwert Aurelius hebt Prognose an

Der AURELIUS-Konzern setzt seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr fort. Die ersten sechs Monaten schlossen die Münchener mit einem Rekordergebnis ab. Einer von vielen Gründen, warum man die Prognosen für 2014 nach oben korrigiert.

Starke Zuwächse

Die Beteiligungsfirma konnte im ersten Halbjahr 2014 einen Konzern-Gesamtumsatz von 804,0 Millionen Euro (Vorjahr: 765,1 Millionen Euro) erzielen. Der annualisierte Konzernumsatz erhöhte sich auf 1.625,5 Millionen Euro. Durch die positive Entwicklung der Konzernunternehmen, drei Neuakquisitionen und zwei Veräußerungen im ersten Halbjahr 2014 konnte das EBITDA des Gesamtkonzerns im ersten Halbjahr 2014 auf 111,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 48,9 Millionen Euro). In diesem Wert sind die Neuerwerbe der IDS Individual Desktop Services und von Scholl Footwear noch nicht enthalten. Beide Transaktionen sollen im Laufe des dritten Quartals abgeschlossen werden. Nach zwei weiteren sehr erfolgreichen Exits - der ungarischen Framochem sowie der Schweizer connectis AG - die im dritten Quartal 2014 abgeschlossen wurden, erhöht der Vorstand seine Prognose für das Gesamt-EBITDA um zehn Prozent auf mindestens 220 Millionen Euro.

Hohe Liquidität, weitere Beteiligungsverkäufe

Der operative Cashflow erhöhte sich deutlich auf 39,4 Millionen Euro (Vorjahr: 29,4 Millionen Euro). Entsprechend stiegen die liquiden Mittel zum Ende des ersten Halbjahres auf 239,4 Millionen Euro (31. Dezember 2013: 223,9 Millionen Euro). Mit den Verkäufen der ungarischen ISOCHEM-Tochter Framochem an die US-amerikanische VanDeMark Chemical und der Schweizer connectis AG an die französische SPIE-Gruppe im dritten Quartal sind AURELIUS in 2014 bereits vier erfolgreiche Exits gelungen. Diese beiden Verkäufe werden im dritten Quartal des laufenden Jahres zu positiven Ergebniseffekten im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich führen. Die Übernahme der Schuhsparte von Scholl von der britischen Reckitt Benckiser wird ebenfalls mit positiven Ergebniseffekten im dritten Quartal verbunden sein. "Wir sind auf sehr gutem Kurs. Das Jahr 2014 dürfte ein absolutes Rekordjahr für AURELIUS werden. Unsere Konzernunternehmen entwickeln sich insgesamt erfreulich und wir sehen großes Interesse sowohl auf der Einkaufsseite, als auch für den Verkauf von Konzernunternehmen", so AURELIUS-Chef Dr. Dirk Markus. "Die zweite Jahreshälfte bleibt spannend!"

Aktie mit Dividendenkick

Die Aktie dürfte angesichts der guten Zahlen weiterhin Stärke zeigen. Ein neues Kaufsignal wird bei Kursen oberhalb von 30 Euro generiert. Der Aktien-Musterdepotwert bleibt ein Kauf. Vor allem die Dividendenrendite, die DER AKTIONÄR auf knapp 7 Prozent schätzt, dürfte neben der starken operativen Entwicklung für Kaufinteresse sorgen.

 

 

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