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- Julia Breuing

Sony: VR-Brille stimmt Deutsche Bank positiv

Die Deutsche Bank ist von Sonys Innovationskraft überzeugt und hebt die Erwartungen für Sonys stärksten Geschäftsbereich „Games“ an. Auch die Aktie profitiert davon.

Aufgrund der neuen Modelle der PlayStation heben Analysten der Deutschen Bank ihre Prognose für den operativen Gewinn im Gaming-Bereich im Geschäftsjahr 2017 von 165,8 Milliarden Yen auf 196,1 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro) an. Damit übertreffen sie sogar die maximale Erwartung von Sony selbst mit 190 Milliarden Yen. Außerdem rechnen sie mit 21 Millionen verkauften PlayStation-Konsolen, anstelle von 17 Millionen. Die Analysten gehen aufgrund der neuen Modelle PS4 Neo, PS VR und PS Vue von steigenden Verkaufszahlen bis Ende 2017 aus.

Diesen Oktober will Sony die virtuelle Brille mit der PlayStation VR auf den Markt bringen und damit das Spieleerlebnis revolutionieren. Dem betriebenen Marketingaufwand nach zu beurteilen, misst der Konzern der VR-Brille beinahe so viel Bedeutung bei, wie der PlayStation 4 selbst. Das scheint sich auszuzahlen. Bereits jetzt, drei Monate vor dem Start im Oktober, gibt es Lieferengpässe bei den Vorbestellungen.

Kaufen

Infolge der Anhebung der Erwartungen stuft die Deutsche Bank die Sony-Aktie auf „Buy“ hoch und gesellt sich damit laut Bloomberg zu 80 Prozent der Analysten. Durch die Hochstufung zog die Aktie leicht an und legte im Wochenverlauf 4 Prozent zu. Mit 27,49 Euro erreichte Sony gestern ein neues Jahreshoch und baut damit den Aufwärtstrend aus. Ein Einstieg in die VR-Welten mit der Sony-Aktie ist definitiv empfehlenswert.

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