Snap
- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

SNAP den Put? Snapchat-Mutter im Sturzflug

Da lacht der Bär: Am zweiten Handelstag nach dem IPO geriet die Aktie der Snapchat-Mutter Snap massiv unter Druck und büßte zwölf Prozent ein. Klar, die Bewertung des Unternehmens ist trotz des Kurssturzes noch immer viel zu hoch. Aber sollte man deshalb jetzt short gehen?

Twitter weist den Weg

Dabei hatte der Handelstag für die Snap-Aktionäre stark begonnen: Die Aktie kletterte um rund zwei Prozent nach oben bis auf 28,55 Dollar. Auf diesem Niveau ging den Bullen jedoch die Puste aus und das Papier setzte zum Sturzflug an. Am Ende stand ein Minus von 12,2 Prozent bei 23,77 Dollar zu Buche. Snap schloss somit auch unter der Erstnotiz bei 24 Dollar.

Dass die Aktie auch auf den reduzierten Niveau noch zu teuer erscheint - der Börsenwert beträgt 27,5 Milliarden Dollar bei letztjährig 650 Millionen Dollar Umsatz und 500 Millionen Dollar Verlust – ist klar. Doch was heißt das schon?

Auch Twitter sprang beim Börsendebüt 2013 in die Höhe, knickte am zweiten Tag ein – und schoss anschließend auf ein Rekordhoch. 

Snap ist zu teuer, zudem leidet der Konzern unter dem massiven Wettbewerb mit Facebook und Instagram. Trotzdem scheint ein Einstieg auf der Short-Seite verfrüht. Abwarten, heißt die Devise. 

Eine detaillierte Einschätzung zu Snap lesen Sie in der neuen Ausgabe (11/2017) von DER AKTIONÄR, die ab dem 8. März als E-Paper verfügbar ist und am 10. März am Kiosk liegt. 

 


 

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Autor: Covel, Michael
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Erscheinungsdatum: 12.03.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
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| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

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