Deutsche Telekom
- Michael Herrmann - Redakteur

Sky Deutschland: Rechtsmittel gegen die Telekom?

Die Vergabe der Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga geht in die heiße Phase. Anfang April soll der Bieterwettkampf enden. Sky Deutschland könnte sich neuesten Gerüchten zufolge den härtesten Konkurrenten, die Deutsche Telekom, bereits im Vorfeld vom Hals schaffen.

Die Gebote für die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga müssen der DFL bis spätestens 2. April vorliegen. Die beiden heißesten Kandidaten auf den Zuschlag für die Live-Rechte sind Sky Deutschland und die Deutsche Telekom. Für den Münchener Pay-TV-Konzern sind diese lebensnotwendig. Entsprechend stark reagiert die Aktie auf neueste Gerüchte und Entwicklungen im Rechte-Poker.

Sky prüft einstweilige Verfügung

Aktuell berichtet der Platow-Brief, dass der Bezahlsender in dieser Woche eine einstweilige Verfügung beantragen könnte, mit der die Deutsche Telekom aus dem Bieterverfahren für die Bundesliga-Übertragungsrechte ausgeschlossen werden soll. Weil die Telekom noch zum Teil in staatlicher Hand ist, dürfe sie keine eigenen TV-Inhalte produzieren. Sky hat hierfür offenbar bereits Verbündete in der CSU gefunden. Die bayerische Partei hat demnach die Landeszentrale für neue Medien aufgefordert, die Pläne der Telekom zu prüfen.

Kursrallye oder Absturz

DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Aktie von Sky Deutschland eine Wette auf die Fußballrechte ist. Diese Einschätzung gilt unverändert. Wie Anleger von dieser Wette profitieren, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR - ab Mittwoch am Kiosk oder hier bereits bequem als ePaper.

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