Sixt
- Matthias J. Kapfer - Werkstudent

Sixt übertrifft Erwartungen – Aktie wieder auf Überholspur

Der Autovermieter Sixt hat überragende Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Das Familiengeführte Unternehmen führt dies vor allem auf hohe Wachstumsraten in der Vermietung von Autos im In- und Ausland zurück. Das Vorsteuerergebnis (EBT) der ersten neun Monate diesen Jahres lag mit 224 Millionen Euro deutlich über den eigenen Erwartungen. Mit diesem Ergebnis hat Sixt bereits nach drei Quartalen das Gesamtergebnis von 2016 übertroffen.

Sixt konnte einen neuen Rekord in den letzten drei Urlaubsmonaten erzielen. Das EBT knackte in diesem Zeitraum das erste Mal die 100 Millionen-Euro-Marke und bezifferte sich mit 121 Millionen Euro deutlich darüber.

Urlaubsreiseverkehr wächst

Weiterhin stieg der Konzernumsatz um satte 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,96 Milliarden Euro. Bemerkenswert sind ebenfalls die Wachstumszahlen im Geschäftsbereich der Autovermietung, diese wuchsen allein im Auslandsgeschäft (insbesondere USA und Feriendestinationen Europa) um 14,1 Prozent und erlösten insgesamt 775 Millionen Euro. Im Heimatmarkt Deutschland konnte Sixt ebenfalls um einige Prozentpunkte zulegen und festigt damit klar die Marktführerschaft.

Flotte vergrößert sich

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklungen erweiterte der in Pullach ansässige Konzern seine Flotte um rund 18.800 auf 181.100 Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von 4,86 Milliarden Euro. Auch Vorstandsvorsitzender Erich Sixt zeigte sich sehr zufrieden: „Das dritte Quartal war das stärkste unserer Firmengeschichte […] dass Wachstum und Profitabilität Hand in Hand gehen, zeigt die Umsatzrendite von 14 Prozent in den ersten neun Monaten im Segment Autovermietung, die in unserer Branche Ihresgleichen sucht.“

Keine neuen Erkenntnisse bei Fusionspläne um DriveNow und Car2Go

Keine genauen Aussagen machte der Firmenchef Sixt bei einer möglichen Fusion der Carsharing-Tochter DriveNow mit der von Daimler gegründeten Car2Go. Erich Sixt ließ sogar offen, ob es denn „überhaupt welche gibt“ - ein Dämpfer für die seit Monaten in der Diskussion stehenden Fusionspläne.

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