GE
- Maximilian Völkl

Siemens-Rivale General Electric: Krise, Gewinneinbruch – und jetzt?

Die Krise der US-Industrie-Ikone General Electric ist noch nicht überwunden. Im zweiten Quartal musste der Konzern einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten nach dem dramatischen Kurseinbruch auf niedrigem Niveau konsolidiert hat, waren die Zahlen aber im Rahmen der Erwartungen.

Aufgrund der anhaltenden Probleme in der Kraftwerksparte und anderen Bereichen ist der Gewinn bei GE im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 736 Millionen Dollar eingebrochen. Zumindest den Umsatz konnte der Industrieriese um gut drei Prozent auf 30,1 Milliarden Dollar erhöhen. Zuwächse gab es vor allem im Öl- und Gasgeschäft sowie bei der Luftfahrt und der Medizintechnik.

Die Ergebnisse lagen insgesamt knapp über den Erwartungen der Analysten. Konzernchef John Flannery wiederum sagte, die Zahlen wären „im Rahmen der Erwartungen“. Man mache zudem Fortschritte dabei, GE „einfacher und stärker“ aufzustellen. Vor einem Jahr hatte Flannery den viel kritisierten Jeff Immelt ersetzt, um den Konzern wieder auf Kurs zu bringen. Trotz zahlreicher Umbaumaßnahmen hält sich der Erfolg bislang aber in Grenzen.

Weiter abwarten

Vor Börsenstart in den USA sorgten die GE-Zahlen nach Anfangseuphorie kaum für Bewegung beim Aktienkurs. Es ist zwar zu begrüßen, dass der Konzern den Umbau weiter vorantreibt. Die Risiken weiterer Rückschläge bleiben derzeit aber hoch. Neueinsteiger sollten deshalb nach wie vor abwarten.

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