Siemens
- Michel Doepke - Volontär

Siemens-Aktie unter Druck: Wackelt die Jahresprognose?

Mit einem Minus von gut zwei Prozent befindet sich die Siemens-Aktie heute abgeschlagen am DAX-Ende. Grund dafür sind negative Aussagen zur Sparte mit Energieerzeugung auf einer Investorenveranstaltung in Surrey, Großbritannien.

Ein harter Wettbewerb setze die Sparte zu, so der Konzern auf dem Event. Neben einem Umsatzrückgang werde auch die Profitabilität in der zweiten Geschäftsjahreshälfte bei diesem Segment in Mitleidenschaft gezogen.

Trotz der bestätigten Jahresprognose für das am 30. September endende Geschäftsjahr nehmen Anleger Gewinne mit und schicken das Papier ans DAX-Ende. Doch keine Panik: Siemens bleibt in der Breite bestens aufgestellt und hat die Nase klar vor dem Erz-Rivalen General Electric.

Charttechnisch angeschlagen

In den vergangenen Handelswochen verlor die Aufwärtsbewegung der Siemens-Aktie spürbar an Dynamik. Mit dem heutigen Kursrutsch trübt sich das Chartbild weiter ein. Die horizontale Unterstützung bei 123,50 Euro sowie die 100-Tage-Linie wurden unterschritten.

Der langfristige Aufwärtstrend ist weiter intakt. Neben der psychologisch wichtigen 120-Euro-Marke sollte die Aktie spätestens an der 200-Tage-Linie bei 117,20 Euro wieder nach oben drehen. Investierte Anleger bleiben an Bord. Stopp bei 100 Euro platzieren.

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