Siemens
- Maximilian Völkl

Siemens: Hoffnungsträger Mindsphere – das Potenzial ist riesig

Der Höhenflug bei Siemens ist etwas abgeebbt. Die Konsolidierung am Gesamtmarkt hat auch den Industriekonzern erfasst. Nach wie vor notiert die Aktie allerdings auf hohem Niveau. Grund zur Sorge besteht auch nicht: Für die Zukunft ist Siemens gut gerüstet. Vor allem die Industrie 4.0 dürfte das Geschäft sichern.

Für viel Fantasie sorgt das Cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem Mindsphere. Auf der Messe in Hannover gab Klaus Helmrich – er ist bei Siemens für die Divisions Digital Factory sowie Prozessindustrie und Antriebe zuständig – einen Überblick über das Angebot des Konzerns. Die Pipeline mit Partnerschaften wie Amazon Web Services (AWS) und Bluvision sowie rund 50 neuer Apps und erweiterter Kommunikationsgerätetechnik ist beeindruckend.

AWS stellt beispielsweise Cloud-Infrastruktur und Dienste für Mindsphere bereit, während Bluvision verschiedene Techniken und Lösungen zur Positionsbestimmung oder für das Health-Monitoring liefert. Die zahlreichen Startups, die die Möglichkeiten von Mindsphere ebenfalls erweitern, sind dagegen in den unterschiedlichsten Branchen tätig. So sind beispielsweise flexible Geschmacksrichtungen für die Getränkeindustrie oder ein systematisches Energiemonitoring möglich (was mit Mindsphere sonst noch vorstellbar ist, erfahren Sie hier).

Das ist die Zukunft

Das Segment Digitale Fabrik ist die Zukunft von Siemens. Der Bereich mit der Mindsphere-Software und der Industrieautomation ist besonders margenstark. Aber auch die weiteren Geschäftsbereiche des DAX-Konzerns laufen großteils blendend. Gelingt zudem ein erfolgreicher Börsengang der Medizintechniktochter Healthineers, dürfte die Aktie noch einmal neuen Schwung erhalten. Anleger lassen die Gewinne laufen und geben kein Stück aus der Hand.

 


 

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