Siemens
- Markus Bußler - Redakteur

Siemens: Es brodelt – zumindest charttechnisch

Die Siemens-Aktie hat nicht gerade zu den Outperformern der vergangenen Wochen gehört. Dennoch hat sich das Papier zumindest in kleinen Schritten nach oben gearbeitet. Aus charttechnischer Sicht ist die Aktie jedoch höchst interessant. Gelingt der Ausbruch, könnte es schnell nach oben gehen.

Probleme bereitet dem Münchner Technologiekonzern nach wie vor die Lichttochter Osram. Eigentlich hatte Siemens geplant, Osram im vergangenen Herbst an die Börse zu bringen. Doch die Finanzmärkte machten dem Konzern einen Strich durch die Rechnung. Das IPO wurde auf Eis gelegt, ein neues IPO-Fenster ist derzeit (noch) nicht in Sicht. Also bleibt Siemens nichts anderes übrig, als Osram selbst fit für die Zukunft zu machen. Aufgrund der nachlassenden Bedeutung traditioneller Lichttechnologie will Siemens bis 2014 rund zehn Prozent der Stellen bei Osram streichen.

Abspaltung?

Medienberichten zufolge plant Siemens weiterhin einen Börsengang bis zum Herbst dieses Jahres. Allerdings gibt es noch eine andere Möglichkeit: Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser hatte eine reine Abspaltung von Osram und die Ausgabe von Osram-Aktien an die Siemens-Aktionäre ins Gespräch gebracht. Dann flösse jedoch kein Geld an das Unternehmen. Dies könnte Siemens jedoch aufgrund der gesunden Bilanz durchaus verkraften.

Aber zurück zum Chart: Die Siemens-Aktie befindet sich derzeit am oberen Ende ihrer Konsolidierungsformnation. Gelingt der Ausbruch über die 79,00-Euro-Marke, ist der Weg frei bis in den Bereich von 90,00 Euro. Anleger können auf einen solchen Ausbruch spekulieren und eine Position bei Siemens aufbauen.

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